Niedersachsen bleibt im Streit um Vorsitz der Endlagerkommission hart
04. März 2014, 08:05 Uhr · Quelle: dpa
Hannover (dpa) - Niedersachsen bleibt im Streit um den Vorsitz der neuen Kommission zur bundesweiten Atommüll-Endlagersuche hart. Ministerpräsident Stephan Weil sagte im ZDF, die frühere Umwelt-Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser sei nicht für diesen Posten geeignet. Sie stehe für eine Politik, die in der Kommission auf dem Prüfstand stehe. Heinen-Esser hatte als Staatssekretärin die Fokussierung auf den Standort Gorleben früher mitgetragen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks will sich heute in der Asse über Chancen für eine Bergung der radioaktiven Abfälle erkundigen.

