Nicolas Cage verrät, ob er lieber Helden oder Bösewichte spielt
(BANG) - Nicolas Cage möchte sich nicht darauf festlegen, immer nur eine Art von Rolle zu spielen.
Der 62-jährige Schauspieler erklärte, dass er weder Helden noch Bösewichte bevorzuge, weil er es liebe, möglichst unterschiedliche Charaktere zu verkörpern. Im Gespräch mit dem 'People'-Magazin erklärte er: "Bösewicht? Ich habe schon viele Bösewichte gespielt. Ich mag beides. Ich denke, beide sind wichtige Bestandteile des Kinos. Ich würde nicht in eine Ecke gedrängt werden wollen, immer nur eine Sache zu machen."
Der Hollywood-Star blickte außerdem auf seine Entscheidung zurück, Anfang der 2000er-Jahre die Rolle des Green Goblin in der 'Spider-Man'-Reihe abzulehnen. Die Figur wurde später von Willem Dafoe an der Seite von Tobey Maguire als Spider-Man gespielt. Cage entschied sich stattdessen für den Film 'Adaptation', weil sich das damals "wie die richtige Entscheidung" angefühlt habe. Der Schauspieler – der für 'Adaptation' später sogar für den Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert wurde – sagte: "Ich entschied mich für einen anderen Film, eine viel kleinere Art von Noir-Film, romantischer als tragischer Noir."
Er erinnere sich daran, damals zu Regisseur Sam Raimi gesagt zu haben: "Ich hoffe, wer auch immer besetzt wird [als Spider-Man], übernimmt wirklich diese spinnenartige Körpersprache – zumindest für einen Moment." Cage ist demnächst in der Serie 'Spider-Noir' zu sehen. Darin spielt er den Privatdetektiv Ben Reilly, der im New York der 1930er Jahre über Spinnensinne verfügt. Die Serie basiert auf der 2008 gestarteten Comicreihe 'Spider-Man Noir'. Für seine Darstellung wollte Cage mehrere klassische Schauspielstile miteinander verbinden.
Der Oscar-Preisträger erklärte: "Ich wollte einige meiner Lieblingsschauspieler alten Stils – James Cagney, Humphrey Bogart, Edward G. Robinson – mit Stan Lees Meisterwerk Spider-Man kollidieren lassen und daraus etwas Neues erschaffen." Während der Dreharbeiten übernahm der Darsteller auch einige Stunts, die seinen "Adrenalinspiegel nach oben" trieben. "Hauptsächlich konzentrierte ich mich darauf, diesen besonderen Performance-Stil zu entwickeln, der zum Schwarz-Weiß-Format passt", schilderte er. Die Serie wird sowohl in einer authentischen Schwarz-Weiß-Version als auch in einer Farbversion zum Streamen verfügbar sein.


