Berlin (dpa) - Deutschland wird bis 2045 klimaneutral und bekommt bis dahin verbindliche Emissionsziele für die 20er und 30er Jahre. Das ist der Kern des neu aufgelegten Klimaschutzgesetzes, das das Bundeskabinett an diesem Mittwoch beschlossen hat. Bislang hatte die Bundesregierung bis 2050 ...

Kommentare

(13) Puetgeluet · 12. Mai um 18:49
Außerdem glaube ich nicht, das jemand wegen dem etwas höheren Preis im Winter auf seine Wohlfühltemperatur verzichten wird. Für die, die es sich leisten können sind es nur Pfennige, denen, die es sich nicht leisten können ist es egal, und die dazwischen werden sich damit abfinden, das sie 50EUR weniger in der Haushaltskasse haben. Wenn man den Verbraucher wirklich zum sparen bringen will muss man rationieren. Anders wird das nichts. Ausnahmen bestätigen die Regel!
(12) Puetgeluet · 12. Mai um 18:36
@11 ja sicherlich, aber wenn der eigentliche Verbraucher 100% zahlen muss, wird er mehr dazu animiert zu sparen. Spart der Verbraucher zu viel, bringt die Steuer kein Geld mehr ein, also muss man dafür sorgen das nicht zu viel gespart wird und das schafft man, indem man 50% der Steuer dem Vermieter auf die Miete umsetzen lässt. Die Miete ist ein konstanter Betrag auf den man mit Energiesparen keinen Einfluss hat.
(11) thrasea · 12. Mai um 18:06
@10 Ich verstehe deine Logik nicht. Die Steuereinnahmen werden durch eine Aufteilung 50:50 doch gar nicht beeinflusst, sie werden weder höher noch niedriger ausfallen.
(10) Puetgeluet · 12. Mai um 17:58
schon der Punkt mit der Aufteilung der CO2 Steuer auf Mieter und Vermieter sagt doch alles, es geht nicht darum den Verbraucher zum sparen zu ermuntern, es geht darum, mehr Steuereinnahmen zu generieren. Und dmit der Wähler bei der Stange bleibt schiebt man den schwarzen Peter dem Vermieter zu, der natürlich die Miete erhöht,
(9) michifritscher · 12. Mai um 16:23
Selbst China hat den Kohleausbau im Vergleich zu PV+Wind auch schon deutlich heruntergefahren, weil die schon mit den lokalen Schadstoffemmisionen nicht zurechtkommen. China ist da sehr rational. Mehr Sorgen mach ich mir (ebenfalls) um Indien, aber auch Brasilien.
(8) michifritscher · 12. Mai um 16:21
@6 Trassenbau ist ein Problem, ja. Aber kein technisches, sondern weil ein paar meinen sich querstellen zu müssen. Genauso wie bei den Windrädern. Wenn man die Energiewende halbwegs vernünftig hinbekommt braucht man "nur" ca. doppelt so viel Strom wie jetzt, weil heizen und Mobilität elektrifiziert deutlich effizienter vonstatten gehen kann. Wenn Firmenparkplätze durchgängig ein Ladeanschluss bekommen dürfte dies das Netz nachts schon deutlich entlasten.
(7) bqtter · 12. Mai um 13:31
Problem ist, sondern die Verteilung der Energie im ganzen Land (Trassenbau, etc.) Ich denke auch daran, da man sich ja mittlerweile scheinbar auch auf die reinelektrischen Autos festgelegt hat, wo der Strom z.B. nachts zum Laden der geplanten Millionen E-Autos herkommen soll oder im Winter, wenn die Sonne kaum scheint und der Strombedarf eh viel höher ist. Das wird dann schwierig mit "5% Gas". Ich habe selbst PV auf dem Dach, heize mit einer Wärmepumpe und weiß, was im Winter abgeht. ;-)
(6) bqtter · 12. Mai um 13:24
@4 @5 Ich gebe dir Recht, dass "nichts tun" definitiv keine Alternative ist. Nur nützt es, wie gesagt, dem Weltklima relativ wenig, wenn sich einige der größten Volkswirtschaften und damit auch größten "Umweltverschmutzer", wie z.B. China und Indien, einen Feuchten um die Klimaziele kümmern. Dort muss man anpacken und sie mit ins Boot holen. 95% der benötigten Energie nur mit Sonne und Wind zu erzeugen wird in Zukunft nicht funktionieren, weil nicht die Aufstellung der Anlagen das eigentliche
(5) michifritscher · 12. Mai um 12:52
Ach ja, und Wind+Sonne ergänzen sich sehr gut. Selbst wenn wir dann noch für 2-3 Wochen ein wenig Erdgas verfeuern müssen haben wir den CO2 Ausstoß dann schon um 95% gesenkt. Der Verweis darauf, dass die Technik heute noch nicht zu 1000% alles ersetzen kann ist keine Entschuldigung, nicht schon heute mit dem Umbau anzufangen. Im Gegenteil.
(4) michifritscher · 12. Mai um 12:50
@2: Es gibt durchaus konkrete Überlegungen, auch die ausländische Lieferketten mit einzubeziehen. Und ja, auch nationale Anstrengungen können globale Auswirkungen haben. Die strengen kalifornischen Umweltstandards strahlen z.B. auf die komplette USA und auch der EU aus. Zumal wir, wenn wir früh anfangen, einen Wettbewerbsvorteil ggüber. anderen haben, schon weil wir dann das entsprechende Knowhow haben.
(3) KonsulW · 12. Mai um 11:59
Deutschland rettet das Weltklima.
(2) bqtter · 12. Mai um 11:32
So national wird das alles nicht funktionieren. Sind bei diesen ganzen Zahlen auch die Emissionen dabei, die Deutschland sozusagen importiert? Z.B. der Import von Kohlestrom aus Nachbarländern, wenn mal grad der Wind oder die Sonne fehlt oder alles das, was deutsche Firmen im Ausland (z.B. China) produzieren lassen? Schön, wenn Deutschland 2045 eine klimaneutrale Oase ist, nur wird das allein dem Weltklima nicht viel helfen. Für mich ist das irgendwie nur eine gewisse Augenwischerei.
(1) bene · 12. Mai um 09:14
Hmm, Ziele und Maßnahmen sind zwei paar Schuhe.....
 
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