Prag (dpa) - Der diplomatische Streit zwischen Prag und Moskau ist weiter eskaliert. Der neue tschechische Außenminister Jakub Kulhanek stellte Russland ein Ultimatum. Jakub Kulhanek forderte den Kreml auf, bis Donnerstagmittag, 12.00 Uhr, die Rückkehr aller 20 ausgewiesenen tschechischen ...

Kommentare

(12) AS1 · 22. April um 11:46
@11 Zweifellos. Aber die russische Denkweise ist da wohl anders als unsere, wenn es um die eigenen Sicherheitsinteressen geht. Und für Putin geht es ja auch um noch mehr. Wie immer in den letzten Jahren hat die außenpolitische Eskalation (jetzt zum Beispiel in der Ostukraine) eine innenpolitische Vorgeschichte. Wenn die Zustimmungswerte sinken, wird man außenpolitisch tätig - ein Rezept, das schon die Zaren angewandt haben.
(11) thrasea · 22. April um 11:39
@9 @10 Ich stimme ebenfalls zu. Nur – es muss doch andere Mittel geben, als das Waffenlager einfach zu sprengen?
(10) AS1 · 22. April um 11:32
@9 Das ist schon das zweite Mal innerhalb von ein paar Tagen, dass ich da völlig zustimme. Putin ist kein Unschuldslamm, aber das hier im Westen gerne verbreitete Narrativ vom Konflikt des guten Westens mit dem bösen Russen stimmt eben auch nicht. Und aus meiner Sicht ist das ja nicht das erste Mal, dass man "den bösen" Russen absichtlich provoziert, indem man Dinge tut, die seinen Sicherheitsinteressen zuwiderlaufen müssen.
(9) LordRoscommon · 22. April um 11:29
@8: Ja, klar ist Putin not amused über solche Waffenlieferungen vor seine Haustür. Das rechtfertigt zwar keinen Sprengstoffanschlag, aber da spielen Tschechien, die EU, und damit auch die NATO schon selber mit dem Feuer.
(8) Thorsten0709 · 22. April um 11:18
@6 kann mir nicht vorstellen, das die in Russland das gutheißen wenn die Ukraine neue Waffen erhält. Was den Konflikt unterschwellig weiter anheizt. Ohne die vielen anderen Begleitumstände. Irgendwann sind die Geduldsfäden überreizt und dann braucht es nur noch eine Kleinigkeit und das Fass ist am überlaufen.
(7) thrasea · 22. April um 10:23
@6 Das ist auch eine relativ neue Info und sicher ein nicht ganz unwichtiges Detail. Ja, die Frage nach dem Warum, nach dem Motiv ist immer interessant.
(6) LordRoscommon · 22. April um 10:21
@5: Danke für die Links! Die SZ liefert ja zumindest ein mögliches Motiv, das ich bislang vermisst habe: ein bulgarischer Waffenhändler will in die Ukraine liefern und parkt die Ware in Tschechien.
(5) thrasea · 22. April um 10:05
@4 Warum reden wir über das "wie man da weiter kommt" und nicht über die Ursache dieser Krise? Ist das denn wirklich untergegangen? <link> <link> <link> Kann es da überhaupt ein "weiter kommen" geben?
(4) locke · 22. April um 09:55
@2 Wenn damit die Russen gemeint sind kannst Du ja mal Vorschläge machen wie man da weiter kommt. Die Russen werden nicht wirklich davon beeindruckt sein das 20 Diplomaten nach Hause kommen. Drohungen kann sich der Russe aber nicht bieten lassen, was ist also das Ende wenn nicht versucht wird zu sprechen? Eventuell Krieg? Tschechen gegen Rusland und wir machen mit weil die EU ja eine Protestnote verschickt hat und hinter den Tschechen steht?
(3) Thorsten0709 · 22. April um 09:37
So ein Ultimatum wird Russland kaum beeindrucken und wird die Abwärtsspirale weiter vorantreiben, bis es eskaliert.
(2) thrasea · 22. April um 06:35
@1 Mit Terroristen einen Dialog führen?
(1) MrBci · 22. April um 05:28
Was soll das bringe, man muss eine Lösung im Dialog finden.
 
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