München (dpa) - Joachim Löw stand mit stoischer Miene am Spielfeldrand und schaute regungslos zu, wie sich seine Nationalspieler zur zögerlichen Ehrenrunde aufmachten. Manuel Neuer war einfach nur froh, dass der nächste blamable Vorrunden-K.o. gerade noch vermieden wurde. «Ich habe daran gedacht, ...

Kommentare

(23) AS1 · 24. Juni um 16:46
@20 Ich würde behaupten, dass inzwischen die Masse der DFL-Klubs wieder mit einer echten 9 agiert, aber die kommen dann eben nicht aus Deutschland (Lewandowski, Weghorst etc.etc.). Und solche Modeerscheinungen lassen sich gerade im Nachwuchsbereich nicht kurzfristig korrigieren. Wird also wieder ein bißchen dauern, dann wird es auch im deutschen Kader wieder eine echte 9 geben. Naja, Volland ist zumindest eine halbe echte 9.
(22) AS1 · 24. Juni um 16:44
@20 Systemische Umstellungen, die von Vielen in gleicher Art vorgenommen werden, führen dann zu einer Änderung der Nachwuchsausbildung, meist auch verbunden mit anderen Präferenzen beim Nachwuchs selbst. Pep Guardiola hat nach seinem Engagement bei Bayern München den deutschen Fußball da leider massiv geprägt, ich sage nur Tiki-Taka und falsche 9. Die echte 9 wurde dann nicht mehr nachgefragt und in der Ausbildung vernachlässigt, das Ergebnis sehen wir jetzt.
(21) AS1 · 24. Juni um 16:40
@20 Nein, es können auch die beiden Außenspieler einer Raute sein, insofern trifft dann eben offensiver Außenverteidiger als Synonym nicht zu. Und es gibt kein vermehrt verzerrendes Taktik-Babble, sondern viel klarere und differenziertere Bezeichnungen als früher. Und nochmal nein, Du verwechselst da Ursache und Wirkung. Die Feststellung ,daß keine überdurchschnittliche Stürmergeneration existiert, ist nicht verifizierbar, denn es wurden ja jahrelang keine ausgebildet.
(20) aguilara · 24. Juni um 16:25
Also ein offensiver Außenverteidiger. Dann sag das doch. 😂 Ich werde das Gefühl nicht los, dass der dramatische Einbruch der BRD nach der EM 2016 auch mit diesen vermehrt verzerrenden Taktik-Babble einher geht. Abgesehen davon, dass aktuell keine überdurchschnittliche Stürmer-Generation existiert. Und das wird wohl auch noch dauern, bis da wieder auf Außergewöhnliches zurückgegriffen werden kann, wenn man so durch die Reihen des vorhandenen Spielermaterials geht.
(19) AS1 · 24. Juni um 15:58
@17 Ein Schienenspieler ist ein Spieler, der die gesamte Länge des Spielfeldes in einer festgelegten Zone bespielt. Also im Regelfall das äußere Glied einer Fünferkette.
(18) Neuhof · 24. Juni um 15:57
Das war nichts für schwache Nerven.
(17) aguilara · 24. Juni um 15:52
Was, zum Henker, ist ein Schienenspieler? Die Fußball-Terminologie wird permanent lächerlicher. Selbst wenn man den Aspekt berücksichtigt, dass sich Sprache im Laufe der Zeit ändert.
(16) thrasea · 24. Juni um 13:36
@12 Interessante Meinung. Für mich aber nicht sehr wahrscheinlich, ich halte mich da lieber an Ockhams Rasiermesser.
(15) AS1 · 24. Juni um 13:26
@14 Das kannst Du ruhig. Ich bin ein erklärter Gegner dieses Trainers, und zwar seit Beginn seiner Amtszeit. Aus meiner Sicht hat die Mannschaft das WM-Turnier 2014 trotz und nicht wegen des Trainers gewonnen, und das eine oder andere Mal wurde es wegen seiner mangelnden Fähigkeit, sich auf Gegner einzustellen, auch knapp (siehe Algerien). Beratungsresistenz und Festhalten an nicht bewährten Lösungen kennzeichnen seinen Weg. Wenn ich so arbeiten würde, wäre ich schon seit 20 Jahren insolvent.
(14) tastenkoenig · 24. Juni um 13:20
Ich ringe gerade mit mir, ob ich das das "Anti-Löw-Narrativ" taufen soll. Ich glaub, ich lass es lieber … 😁
(13) AS1 · 24. Juni um 13:04
@11 Vielleicht noch zur Erläuterung: Die Mannschaft kam ja unverändert aus der Kabine, hat dann aber klammheimlich in einem fliessenden Übergang de facto von 3- auf 4-Kette umgestellt, wahlweise mit Kimmich und Ginter eine 6 eingesetzt und Kroos und Gündogan weiter nach vorn geschoben. Durch die Einwechslung von Goretzka (als Zwischenstufe zwischen 6 und 8) und Musiala (quasi als klassischer Linksaußen anstatt eines Schienenspielers) wurde das dann nachvollzogen.
(12) AS1 · 24. Juni um 12:54
@11 Nein, denn das hätte bei Löw auch personelle Wechsel noch während der Halbzeit zur Folge gehabt. Insofern bin ich schon relativ sicher, dass sein Credo das Übliche war: macht weiter so und strengt Euch mehr an, ich bin wie immer nicht für die Leistung verantwortlich. Er hat dann auf den sich abzeichnenden Systemwechsel mit den entsprechenden Wechseln reagiert - bis auf die in der Schlussphase, die wie schon im Frankreichspiel von Panik und nicht von Überlegung gekennzeichnet waren.
(11) thrasea · 24. Juni um 12:51
@7 "Interessant fand ich, daß die Mannschaft von sich aus nach der Halbzeit begonnen hat, das System umzustellen." Ist es nicht viel naheliegender, dass der Trainer die Mannschaft in der Kabine entsprechend instruiert und angewiesen hat?
(10) e1faerber · 24. Juni um 12:38
"Marc" hat es richtig auf den Punkt gebracht. Die Startelf gestern war ein Totalausfall. Auch Neuer war nicht chancenlos. Warum sagt das keiner so klar und deutlich? Litten die noch unter dem Süd-Korea-Syndrom von 2018? So kann man auch nicht gegen bisher schwache Engländer gewinnen. Ich würde als DFB Löw sofort suspendieren. Vielleicht kann ja ein anderer Deutschland noch retten.
(9) micha88 · 24. Juni um 12:18
Wenn man den Turnierbaum anschaut ist der 2. Platz wie ein 5er im Lotto. Jetzt muss nur etwas daraus gemacht werden!
(8) KonsulW · 24. Juni um 09:56
Noch mal Glück gehabt und das EM-Achtelfinale erreicht.
(7) AS1 · 24. Juni um 07:11
@2 @6 Offensichtlich habt Ihr das gleiche Spiel wie ich gesehen. Interessant fand ich, daß die Mannschaft von sich aus nach der Halbzeit begonnen hat, das System umzustellen. Wenn die Flügelzange nicht funktioniert, hat man offensiv keine Lösungen, und die defensive Anfälligkeit durch die fehlende 6 war ja bei zwei Gegentoren nach Umschaltspiel auch nicht zu übersehen. Mal sehen, ob sich Löw auf seine letzten Tage nach diesem zweiten und letzten Warnschuss doch mal hinterfragt.
(6) Marc · 24. Juni um 02:06
Sané war heute ein Komplettausfall, Gnabry hat nicht gut gespielt, Havertz auch nix auf die Kette bekommen (ja, er hat den Ball eingenickt) und die Abwehr bei den beiden Gegentreffern eine Katastrophe...Jogi, tu uns einen letzten Gefallen und lass den Scheiß mit der 3er-Kette und lass vorne die gegen England spielen, die am Ende gespielt haben. Ansonsten wird es am Dienstag Dein letztes Spiel als "Bundes-Jogi" gewesen sein.
(5) scooter01 · 23. Juni um 23:38
Natürlich, @1, aber ein Unentschieden gegen Ungarn kann für Deutschland doch kein Erfolg sein. Ja, diese Ungarn haben auch dem Weltmeister einen Punkt abgerungen, aber ein Sieg wäre heute durchaus drin gewesen.
(4) storabird · 23. Juni um 23:34
@1 Mit einem weiteren Treffer von Ungarn wäre man sogar raus gewesen.
(3) wimola · 23. Juni um 23:21
@1) Ja, natürlich hätte man ... - aber so schlimm finde ich das nicht, dass sie nicht noch einmal ein Risiko eingegangen sind. ;-)
(2) tastenkoenig · 23. Juni um 23:17
Im Spiel gegen Portugal hatten sie Platz. Gegen Frankreich wenig, heute fast gar nicht. Da ist es grundsätzlich schwer, Tiefe ins Spiel zu kriegen. Dem deutschen Angriff ist es leider fast gar nicht gelungen. Mit Goretzka ist es besser gelungen, ein Lichtblick war Musiala. Von dem würde ich gerne etwas mehr sehen.
(1) scooter01 · 23. Juni um 23:12
Mit einem weiteren Treffer wäre man sogar Gruppenerster gewesen, aber stattdessen spielt man auf Zeit und freut sich über das 2:2 gegen Ungarn. Das Spiel gegen Portugal war wohl nur ein Ausrutscher.
 
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