Berlin (dpa) - Zur Entzerrung und Einhaltung der Abstandsregeln an den Schulen hat der Bundeselternrat für die Zeit nach den Sommerferien vorgeschlagen, auch Unterricht in Vereinsheimen, Konferenzzentren und kommunalen Gebäuden anzubieten. Die ersten Reaktionen darauf fallen positiv aus. Der ...

Kommentare

(18) thrasea · 30. Mai um 08:42
Und vergiss nicht - wir diskutieren hier einen Preprint, der noch nicht wissenschaftlich begutachtet wurde. Das ist eine ähnliche Situation wie bei Drostens Studie, die von der BLÖD jetzt so niedergemacht wird. Da ist noch ein wissenschaftlicher Diskurs zu erwarten, der die Interpretation der Ergebnisse durchaus noch ändern oder der mögliche Erklärungen für so unplausible Aspekte wie das geringere Risiko für Raucher liefern kann.
(17) thrasea · 30. Mai um 08:36
@16 Man hat in einigen Studien aus mehreren Ländern festgestellt, dass Raucher offenbar seltener an Covid19 erkranken, konnte sich das aber bisher nicht so richtig erklären. Andere Quellen meinen, dass der Verlauf bei Rauchern schwerer ist, WENN sie erkranken. Es gab schon Diskussionen und Faktenchecks zu dem Thema, das will ich nicht alles wiederholen. Es ist halt nach wie vor so, dass man nicht alles über das Virus und die Erkrankung weiß bzw. noch viel geforscht werden muss. Das kostet Zeit.
(16) Han.Scha · 30. Mai um 08:16
@14: Ich habe noch einmal in der Studie gelesen. Jetzt wird sie mir etwas suspekt: Raucher haben ein geringeres Risiko an der Lungenkrankheit Corona zu erkranken als Nichtraucher? Da kam doch schon einmal so eine komische Schottland-Studie, nach der Corona-Tote (In Hamburg Schwerstkranke mit Durchschnittsalter 80 Jahre) eine Lebenserwartung von weiteren 10 Jahren gehabt hätten.
(15) Han.Scha · 30. Mai um 08:08
@14: Danke für den Link!
(14) thrasea · 30. Mai um 07:26
@13 Richtig. Die Ergebnisse zur Übertragungsrate waren nicht primärer Zweck der Studie. Bzgl. Antikörper wurde festgestellt, dass die untersuchten Blutspenden von 2 Spendeterminen zu 3% Antikörper enthielten. Schlussfolgerung der Studie zur Herdenimmunität: "The relatively low IAR observed in an area where SARS-CoV-2 actively circulated weeks before confinement measures indicates that establishing herd immunity will take time, and that lifting these measures in France will be long and complex."
(13) Han.Scha · 29. Mai um 23:08
@10: Ich will nicht behaupten, dass ich auch aufgrund meiner nicht perfekten Englischkenntnisse diese Studie ganz verstanden habe. Hier ist doch auch Wesentliches zur Herdenimmunität herausgekommen oder?
(12) smailies · 29. Mai um 22:31
Andererseits werden in nordischen Ländern seit einigen Wochen bzw. durchgehend Schulen und Kitas offen gehalten, ohne dass nennenswerte Infektionszahlen bekannt würden (bis Klasse 9/19) kam zumindest heute in den Tagesthemen...
(11) thrasea · 29. Mai um 19:42
Link zur Studie: <link> Ich finde das Ergebnis ziemlich einleuchtend, wenn man sich das typische Sozialverhalten von 15-18-Jährigen vor Augen hält. Die haben nicht mehr viel Körperkontakt innerhalb der Familie, dafür umso mehr mit ihren gleichaltrigen Freunden.
(10) thrasea · 29. Mai um 19:40
@8 Es gibt eine Studie aus Frankreich als Preprint, die ein Infektionscluster im Département Oise untersucht. Dort hat sich Covid-19 unerkannt u.a. an einer Highschool (haupts. 15-18-Jährige) ausgebreitet, bevor es landesweite Maßnahmen und den Lockdown gab. Interessantes Ergebnis: In den Familien gab es eine Übertragungssrate (infection attack rate) von 10,9%, was etwa den Ergebnissen aus China und anderen Orten entspricht. In der Schule waren es hingegen 40,9% (inkl. Lehrer und Angestellte).
(9) LordRoscommon · 29. Mai um 19:04
@8: Einmal hier <link> entlang, bitte - incl. weiterführendem Link. @5: Da wäre zum einen die Frage der Temperierung, zum anderen die Frage der Sanitärausstattung - auch wenn besonders in Sachen Sanitär Schüler wohl nicht sehr verwöhnt sein dürften.
(8) Han.Scha · 29. Mai um 17:34
Kennt hier jemand eine Untersuchung, nach der Schulkinder besonders von Corona gefährdet sind oder dieses Virus besonders oft übertragen? Ich kenne nur die Mitteilung der WHO, nach der diese Bevölkerungsgruppe ein äußerst geringes Infektionsrisiko hat.
(7) Marc · 29. Mai um 17:21
Das Chaos bleibt...
(6) setto · 29. Mai um 16:53
@5 NACH den Sommerferien :-) , so gut gemeint wie dein Vorschlag auch ist, aber dann nachher mit Daunenjacke an ist wohl auch nicht erstrebenswert. Zum Thema: Vorher war Hygiene auch nie ein Thema in der Schulpolitik: marode Sanitäranlagen, 30 und mehr Schüler in einen Raum gepfercht, das rächt sich jetzt mal
(5) ircrixx · 29. Mai um 16:06
Man könnte doch auch die Oktoberfest- und sonstigen Bierzelte aufbauen, und das mein ich diesmal ernst. Würde man den fast ruinierten Festwirten wenigstens eine Miete zahlen können (und könnte dieses Gedl bei den Beihlfen wieder einsparen).
(4) anamia · 29. Mai um 14:48
Ja, das kann man sicher machen. Wenn das dann alles klappt und die Schüler nicht dauernd von einer Lokalität zur anderen müssen.
(3) fontanamc · 29. Mai um 14:11
Schule nach den Ferien wäre toll, andererseits habe ich da auch befürchtungen
(2) AS1 · 29. Mai um 13:50
Wenn solche selbstverständlichen Überlegungen als Innovation verkauft werden, dann ist es um die Innovationskraft dieses Landes aber nicht gut bestellt. Natürlich kann man zur Einhaltung der Abstandsregeln in der Schule von anderer, örtlich nahe gelegener Infrastruktur Gebrauch machen. Die Universitäten machen das im Rahmen der Studentenschwemme seit Jahren.
(1) k33620 · 29. Mai um 11:31
Ach hätten wir in der Vergangenheit mal doch etwas in die Schulen investiert.
 
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