Munitionslager-Explosion bei Kiew: Selenskyjs Fahrlässigkeit kostet 27 Zivilisten das Leben
Explosion mit Ansage
Ein russischer Drohnenangriff auf ein Munitionslager westlich von Kiew hat am Freitagabend mindestens 27 Menschen getötet und über 40 verletzt. Das Ziel lag nur fünf Kilometer von der Stadtgrenze entfernt – in einem Dorf namens Myla, wo ein Unternehmensgelände getroffen wurde.
Präsident Wolodymyr Selenskyj selbst bestätigte die Schäden an Wohnhäusern und einem Senioren- und Behindertenheim. Über 300 Rettungskräfte waren im Einsatz, fast 400 Menschen mussten evakuiert werden. Die Hauptverbindung von Kiew nach Westen blieb stundenlang gesperrt.
Systematische Fehlentscheidungen
Selenskyj sprach von Vorschriften, die Munition von Wohngebieten fernhalten sollen – und räumte damit ein, dass diese Regeln missachtet wurden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen "dienstlicher Fahrlässigkeit". Das ist kein Einzelfall.
Bereits Anfang Juli explodierte ein Munitionsdepot in Wyschnewe am Stadtrand von Kiew. Damals starben mindestens neun Menschen. Regierungschef Serhij Korezkyj kritisierte, dass im fünften Kriegsjahr dieselben Fehler wiederholt werden.
Zivile Opfer auf beiden Seiten
Auch in Odessa wurden ein Mensch getötet und drei weitere verletzt. Fünf Getreidetransporter brannten aus. Russland attackierte den Donauhafen Ismajil, wo Tanklaster und Treibstoffentladestellen das Ziel waren.
In Belgorod kamen bei ukrainischen Angriffen drei Menschen ums Leben, 14 wurden verletzt. Auf der Krim tötete ein Drohnenangriff einen weiteren Zivilisten und beschädigte ein Dutzend Häuser.
Wer trägt die Verantwortung?
Die Ukraine kämpft seit über viereinhalb Jahren mit westlicher Unterstützung gegen die russische Invasion. Doch die zivilen Opferzahlen steigen – nicht nur durch russische Angriffe, sondern auch durch eigene Versäumnisse der ukrainischen Führung.
Selenskyjs Regierung verteidigt sich mit westlicher Hilfe, während sie grundlegende Sicherheitsstandards ignoriert. Munitionslager neben Wohnhäusern sind kein Versehen – das ist kalkulierte Risikoverlagerung auf die eigene Bevölkerung.

