Moderna steigert Umsatz deutlich - Moderna-Aktie steigt

Für Moderna lief es im vierten Quartal schlechter als vor Jahresfrist. Je Aktie fiel mit -0,69 US-Dollar immer noch ein Verlust an, dieser war höher als im Vorjahresquartal (-0,37 US-Dollar), nachdem Analysten einen Verlust je Anteilsschein von 0,343 US-Dollar in Aussicht gestellt hatten.
Der Umsatz wurde auf 570,7 Millionen US-Dollar beziffert (Vorjahreszeitraum: 14,1 Millionen US-Dollar), Experten waren zuvor von Erlösen in Höhe von 279,4 Millionen US-Dollar ausgegangen.

Im Gesamtjahr fuhr der Konzern je Aktie einen Verlust von 1,96 US-Dollar ein, im Vorjahr hatte das Minus nur bei 1,55 US-Dollar je Anteilsschein gelegen. Die Erlöse beliefen sich im Berichtsjahr auf 803,4 Millionen US-Dollar gegenüber 60,2 Millionen US-Dollar im Jahr 2019. Die Analystenschätzungen hatten sich bei diesem Wert auf 534,9 Millionen US-Dollar belaufen.

Hohe Forschungs- und Entwicklungskosten haben den US-Impfstoffhersteller Moderna zum Jahresende in den roten Zahlen gehalten, doch die starke Nachfrage nach dem Corona-Vakzin lässt den Umsatz regelrecht explodieren. In diesem Jahr dürfte das Wachstum erst richtig abheben. "Dies ist nur der Anfang", verkündete Modernas Vorstandschef Stéphane Bancel bei der Bilanzvorlage in Cambridge, Massachusetts.

Moderna rechnet auf Basis seiner bereits getroffenen Verkaufsvereinbarungen für 2021 mit Einnahmen in Höhe von 18,4 Milliarden Dollar durch seinen Corona-Impfstoff. Damit liegt der Biotech-Konzern über dem US-Pharmariesen Pfizer, der bei seinem gemeinsam mit der deutschen BioNTech entwickelten Vakzin von einem jährlichen Umsatz von rund 15 Milliarden Dollar ausgeht.

Moderna wurde 2010 gegründet und war Ende 2018 an die Börse gegangen. Der Impfstoff-Boom hat die Aktie in den vergangenen zwölf Monaten um über 450 Prozent steigen lassen, doch bislang gab es nur Verluste. 2020 fiel insgesamt ein Minus von 747,1 Millionen Dollar an. Für die Moderna-Aktie ging es an der NASDAQ letztlich um 2,48 Prozent nach oben auf 148,38 US-Dollar.

/ dpa-AFX

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[finanzen.net] · 25.02.2021 · 22:05 Uhr
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