Mitarbeiter des UN-Palästinenserhilfswerks mit Verbindungen zu Terroristen im Gazastreifen
Neue Enthüllungen zeigen, dass die Verbindung von Mitarbeitern des UN-Palästinenserhilfswerks zu Terroristen im Gazastreifen weitreichender ist als bisher angenommen. Bisher war bekannt, dass zwölf Mitarbeiter des Hilfswerks bei einem Hamas-Terrorangriff am 7. Oktober in Israel beteiligt waren. Allerdings soll laut dem US-Zeitung 'Wall Street Journal' jeder zehnte der rund 12.000 Mitarbeiter des UNRWA im Gazastreifen Verbindungen zur Hamas oder zum Islamistischen Dschihad haben.
Der Skandal um die mutmaßliche Beteiligung der Mitarbeiter am Hamas-Massaker hatte weltweite Empörung ausgelöst. Als Konsequenz haben zahlreiche Länder vorübergehend ihre Zahlungen an das Hilfswerk eingestellt, darunter Deutschland, die USA, Großbritannien und Frankreich. Ein hochrangiger israelischer Regierungsbeamter betonte, dass das Problem bei der UNRWA nicht nur bei einigen Mitarbeitern liege, die in den Vorfall vom 7. Oktober verwickelt waren. Die gesamte Institution sei ein Hort für die radikale Ideologie der Hamas.
Die Geheimdienstberichte, auf die sich das 'Wall Street Journal' bezieht, basieren unter anderem auf Mobilfunkdaten, Verhören von gefangenen Hamas-Kämpfern und auf sichergestellten Dokumenten von getöteten Kämpfern. Die US-Regierung wurde über die Inhalte der Geheimdienstdossiers informiert. Von den zwölf UNRWA-Mitarbeitern, die angeblich an dem Überfall der Hamas beteiligt waren, handelt es sich bei sieben um Grund- oder Sekundarschullehrer, darunter zwei Mathematiklehrer, zwei Arabischlehrer und ein Grundschullehrer.
Diese neuen Erkenntnisse werfen ein beunruhigendes Licht auf das UN-Palästinenserhilfswerk und führen zu noch mehr Befürwortern einer verschärften Überprüfung der Mitarbeiter. Die Geheimdienstberichte zeigen, dass die radikalen Ideologien der Terrororganisationen nicht nur in den einzelnen Personen, sondern auch in der Institution selber verankert sind. (eulerpool-AFX)

