Misslungene Drohnenangriffe auf Krim abgewehrt - Russland mit erfolgreicher Luftabwehr
In der Nacht zum Dienstag hat die russische Luftabwehr nach eigenen Angaben eine Reihe von ukrainischen Drohnenangriffen auf die 2014 von Russland annektierte Halbinsel Krim und weitere Regionen vereitelt. Insgesamt seien 21 Drohnen abgeschossen worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Neben der Krim seien auch die Regionen Belgorod, Brjansk, Kaluga und Tula betroffen gewesen. Allein über der Schwarzmeerhalbinsel Krim konnten 11 Drohnen abgefangen werden. Über etwaige Schäden oder Verletzte gibt es derzeit keine Informationen.
Es handelt sich bei den Angaben um russische Meldungen, die bisher nicht unabhängig überprüft werden konnten. Es ist nicht unüblich, dass im Nachhinein bekannt wird, dass der Beschuss doch Schäden verursacht hat, die offiziell nicht gemeldet wurden. Die Krim dient der russischen Armee als Aufmarschgebiet für den Angriffskrieg gegen die Ukraine. Es werden dort Soldaten, Waffen und Munition stationiert. Aus diesem Grund versucht die Ukraine russische Militärziele auf der Krim zu zerstören. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj strebt eine Rückeroberung der Halbinsel an.
Seit fast zwei Jahren führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Im Zuge dieses Konflikts beschoss die Ukraine auch immer wieder russisches Staatsgebiet, sowohl in den Grenzregionen als auch im Hinterland. Die Opferzahlen und Schäden auf russischer Seite stehen jedoch in keinem Verhältnis zu den gravierenden Kriegsfolgen, die die Ukraine zu erleiden hat. (eulerpool-AFX)

