Berlin (dpa) - Der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek, hat vor einer «humanitären Katastrophe» in der Alten- und Krankenpflege gewarnt. «Wenn wir die Abrechnungsmodalitäten an die erste Stelle setzen, es aber niemanden gibt, der sich um die ...

Kommentare

(21) Wasweissdennich · 17. Oktober um 16:49
@20 nö, wieso denn? Der Staat als Teilnehmer und Umverteiler ist zwar unumgänglich aber gleichzeitig unfähig
(20) satta · 17. Oktober um 16:33
@19 Widerspricht sich das nicht selbst?
(19) Wasweissdennich · 17. Oktober um 09:43
@18 es wird ohne Staat nicht gehen, der schafft es nur leider nicht
(18) Pontius · 17. Oktober um 09:42
@17 Dann wirst du deiner Kritik aus #8 noch fundamentale Erklärungen zur Funktionsweise des Pflegesystems ohne den Staat hinzufügen müssen.
(17) Wasweissdennich · 17. Oktober um 09:36
@16 ich könnte mich nicht entsinnen nach einem sogenannten freien Markt gerufen zu haben, nach dem fliegenden Spaghettimonster und nach dem Schlaraffenland übrigens auch nicht
(16) Pontius · 17. Oktober um 06:36
@15 Das ist der große, böse Bruder vom jetzigen Konstrukt - nachdem du gerufen hast...
(15) Wasweissdennich · 17. Oktober um 01:17
@12 Welcher freie Markt? ich kenne keinen
(14) wimola · 16. Oktober um 20:05
2) Allein und hilfsbedürftig, ggf. auch noch krank ist seitdem für mich DIE Horrorvorstellung überhaupt. Da bleibt dann nur die Hoffnung, dass man sein Ende noch selber bestimmen kann.
(13) wimola · 16. Oktober um 20:04
@12) Ja, das sehe ich auch so. Es ist völlig egal. Solange es raffsüchtige Menschen gibt, wird das System ausgenutzt und es finden sich - unabhängig von der Konstellation - immer Menschen, die Schlupflöcher für noch mehr Gewinn suchen und finden. Immer auf Kosten der Arbeitnehmer und der zu Pflegenden. Eine restlos verdorbene Branche. Ich habe, ähnlich, wie @7, leider auch einige Erfahrungen gemacht. 2)
(12) Pontius · 16. Oktober um 19:43
@8 Schau doch mal wegen der Probleme in @7 ob der freie Markt nicht ebenso die falsche Lösung ist...
(11) commerz · 16. Oktober um 16:58
@6 - natürlich freiwillig für das sozialverträgliche Ableben sorgen, etwa so könnten auch AN freiwillig im Urlaub arbeiten
(10) Schreck · 16. Oktober um 16:01
Ja natürlich steuern wir auf eine humanitäe Katastrophe zu - es fehlen jetzt schon Pflegekräfte überall und die noch da sind versuche das "Geschäft" am laufen zuhalten und ist das zuoft am persönlichen körperlichen Limit!
(9) satta · 16. Oktober um 14:20
@6 Das wissen unsere Kirchen zu verhindern, schließlich ist das, was Du hier forderst Gotteslästerung!
(8) Wasweissdennich · 16. Oktober um 13:37
Ich halte den Staat für unfähig dieses Problem zu lösen, mit seiner Denkweise und vielleicht etwas mehr Geld reinkippen wird das zumindest nichts
(7) alx2000 · 16. Oktober um 13:37
Fehlendes Personal ist die eine Sache; fehlende Kompetenz der vor allem privaten Heimanbieter ein viel größeres Problem. Weder die Kontrollen der WTG Behörden noch der Pflegekassen zeigen ein echtes Bild - ich habe seit über 20 Jahren tiefen Einblick in Pflege, Verwaltung und Auditing solcher Einrichtungen... mehr gelogen, betrogen und getäuscht wird nur in Hollywood! Was bringen 20 Pflegefachkräfte mehr, wenn Gewinne maximiert werden müßen und Gewalt in der Pflege nicht verfolgt/bestraft wird?!
(6) spuki · 16. Oktober um 13:30
Ich denke ja das unser Pflegesystem schon eine humanitäre Katastrophe ist. Ich glaube viele Leute werden gepflegt, obwohl sie es nicht wünschen. Jede*m sollte die Freiheit zugestanden werden selbst zu entscheiden wann man die Welt verlassen möchte.
(5) MrBci · 16. Oktober um 11:51
Da hat er leider recht, die Pflege ist aber auch gewerkschaftlich schlecht organisiert bzw. viele sind nicht intressiert. Aber der Staat trägt in meinen Augen die größte Schuld daran
(4) Sonnenwende · 16. Oktober um 11:24
Also wir steuern ohne Zweifel auf eine Katastrophe großen Ausmaßes in der Pflege zu - aber in diesem Zusammenhang den Ausdruck "humanitäre Katastrophe" zu gebrauchen - in Anbetracht der Situation des Hungers in der Welt, oder wie es den Afghanen geht, finde ich ignorant.
(3) satta · 16. Oktober um 11:17
@1 Die Regierung dachte ganz einfach, rot-grün hatte ja erst eine "Gesundheitsreform" durchgeführt, und damit sich die Gemüter wieder beruhigen, hat man noch die Praxisgebühr abgeschafft. Das musste reichen.
(2) usernummer · 16. Oktober um 09:54
Man muss aber auch mal die Kirche im Dorf lassen. Ja, Pfleger ist ein herausfordernder Job und ja, es gibt welche, die nach ein paar Jahren den Job aufgeben oder wechseln. Genauso gibt es aber Leute, die den Job gerne machen und darin ihre Berufung sehen. Die Situation ist nicht so grottenschlecht, wie immer getan wird. Und zumindest in der Krankenpflege ist die Bezahlung auch nicht soo schlecht, sofern gescheite (verdi)Tarifverträge existieren.
(1) commerz · 16. Oktober um 09:29
ein sehr ernstes Thema, unverständlich warum hier offensichtlich Satire gemacht wird. 16 Jahre Stillstand und heute Reformen einfordern.
 
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