Berlin (dts) - Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland soll bis zum 1. Juli 2022 in vier Stufen auf 10,45 Euro steigen. Das beschloss die Mindestlohnkommission am Dienstagnachmittag. So soll das Mindestentgelt ab 1. Januar 2021 9,50 Euro betragen, ab dem 1. Juli 2021 9,60 Euro, ab dem 1. Januar ...

Kommentare

(25) Mehlwurmle · 03. Juli um 07:36
Immerhin hat man die ersten Schritte nicht gleich so hoch angesetzt, gerade in der aktuellen Konjunkturlage könnte das sonst nach hinten losgehen.
(24) Troll · 30. Juni um 20:45
@23 Wenn man sich vernünftig austauschen will und zu einem konstruktiven Ergebnis kommen will, bleibt es manchmal nicht aus, auch ausführlicher zu schreiben. Würde dir auch gut tun, anstatt ständig nichtssagende Kommentare zu spammen, mal einen ausführlicheren mit vernünftigen Inhalt.
(23) flapper · 30. Juni um 20:38
wie kann man hier so lange Texte posten - habt ihr sonst nix zu tun
(22) thrasea · 30. Juni um 20:35
@21 Deine Argumentationskette mag logisch klingen, sie ist es aber nicht. Im Gegenteil, sie ist widerlegt - und zwar durch die Einführung des Mindestlohns selbst. Damals wurde ähnlich argumentiert. Und wie viele Jobs sind durch die Einführung des Mindestlohns weggefallen? Gab es einen Anstieg der Arbeitslosigkeit? Kein bisschen. Entgegen aller Befürchtungen kaufen die Leute ihren Spargel und ihre Erdbeeren immer noch, auch wenn das Pfund jetzt 50 Cent mehr kostet.
(21) Troll · 30. Juni um 20:32
... Job mehr und bekommen genau soviel, ohne arbeiten zu gehen, nur vollständig vom Staat finanziert. Dann haben die nicht mehr davon. Der Staat hat mehr ausgaben und die Arbeitgeber haben weniger davon. Damit haben doch eigentlich alle verloren. Ich lasse mich gern auf andere Argumente ein. Aber dann müssen die auch logisch aufgebaut sein und aufzeigen, daß nicht dem gemeinwohl geschadet wird.
(20) Troll · 30. Juni um 20:30
@19 es ist doch schon mal eine gute soziale Leistung, daß der Staat einen Grundbedarf festsetzt und man die Möglichkeit zum aufstocken hat. Nur ich würde es immer vorziehen irgendwie versicherungspflichtig beschäftigt zu sein, egal wie wenig Lohn es dafür gibt als nur von Solzialleistungen zu leben. Deine Logik kann ich nicht nachvollziehen. Also lieber wird der ein oder andere etwas besser bezahlt (und von denen müssen einige trotzdem noch aufstocken) und andere haben dafür auf einal keinen...
(19) gabrielefink · 30. Juni um 20:22
<lieber weniger verdienen als gar nichts verdienen finde ich einfach logisch.> Nee, einfach logisch wäre eine faire Bezahlung. Es kann doch nicht sein, dass Leute die sich den ganzen Tag abrackern, dann noch beim Staat "betteln" müssen um über die Runden zu kommen.
(18) thrasea · 30. Juni um 19:56
@16 Man hat doch über Jahre gesehen, dass der Markt versagt hat. Nicht ohne Grund wurde der Mindestlohn überhaupt erst eingeführt. Man sieht auch aktuell wieder beim Schlachthofskandal, dass der Markt versagt. UInd wie gesagt, der Staat muss so oder so eingreifen - im Zweifel beim Aufstocken und bei der Grundrente. Kein Wort von dir dazu?
(17) flapper · 30. Juni um 19:54
dann troll dich doch @16
(16) Troll · 30. Juni um 19:51
@14 Ich finde, daß der Markt das regulieren sollte und der Staat möglichst wenig eingreifen sollte. Und mal von der Logik her, lieber weniger verdienen als gar nichts verdienen finde ich einfach logisch.
(15) flapper · 30. Juni um 19:46
unter 10 ist jedesfalls ne Schande - daher ist die Erhöhung richtig
(14) gabrielefink · 30. Juni um 19:37
@13 Woher nimmst Du nur Deinen unerschütterlichen Optimismus? Ich finde, es wird langsam Zeit, dass wir jeden, der den ganzen Tag arbeitet, mindestens so bezahlen, dass er davon leben kann und nicht noch aufstocken oder in einem zweiten Job arbeiten muss. Ich denke, dass ist eine reiche Gesellschaft wie unsere, seinen Bürgern schuldig. Und wenn das nicht freiwillig geschieht, muss man eben einen Mindestlohn verordnen.
(13) Troll · 30. Juni um 19:08
@12, ja genügend Zeit, die Kündigungsfrist einzuhalten.
(12) gabrielefink · 30. Juni um 19:04
@1< So soll das Mindestentgelt ab 1. Januar 2021 9,50 Euro betragen, ab dem 1. Juli 2021 9,60 Euro, ab dem 1. Januar 2022 9,82 Euro und ab dem 1. Juli 2022 10,45 Euro.> Die Arbeitgeber haben reichlich Zeit sich darauf einzustellen.
(11) Troll · 30. Juni um 18:57
@10 wenn du es anders einschätzt, dann solltest du auch Gegenargumente liefern, anstatt nur zu kritisieren.
(10) slowhand · 30. Juni um 18:23
@1 Du machst mit Deiner Kurzsichtigkeit Deinem Nick mal wieder alle Ehre.
(9) Pontius · 30. Juni um 18:12
@5 Und wenn es eine Tariferhöhung gäbe? Ist doch die selbe Situation. @8 Dafür gäbe es noch die Grundrente, wenn sie denn eingeführt wird.
(8) raffaela · 30. Juni um 18:03
10,35 ist ein Hohn für Arbeit. Man rechne das mal auf den Monat aus und ziehe dann noch Miete, NK und sonstige Fixkosten ab und man hat nämlich nichts mehr übrig. Jedenfalls nicht hier. Dass diese Arbeiter später keine gescheite Rente bekommen, versteht sich von selbst.
(7) thrasea · 30. Juni um 17:54
@5 @6 Genau diese Argumente gab es schon zuhauf bei der Einführung des Mindestlohns. Und was von den ganzen Befürchtungen und angedrohten Szenarien ist eingetroffen? Genau nichts. Ich kann einfach nicht verstehen, warum die Allgemeinheit mit Steuern diese Billigarbeit subventionieren soll (Aufstockung, Grundrente etc.) und nicht der Arbeitgeber für eine gerechte, zum Leben ausreichende Entlohnung verantwortlich gemacht werden soll.
(6) Troll · 30. Juni um 17:39
... werden Produkte auch teurer, weil die Produktion mehr kostet. Der Wegfall der zusätzlichen Arbeitskraft muß ja irgendwie kompensiert werden. Entweder produziert man dann auch weniger oder investiert in Maschinen usw. Alles führt zur Preissteigerung. Daher habe ich zumindest Zweifel, ob das so richtig ist. Leider veröffnetlichen die ja keine umfassende gesamtökonomische Berechnung, aufgrund derer man deren Entscheidung nachvollziehen kann.
(5) Troll · 30. Juni um 17:37
@2 Wenn ich nur mit wenig Geld auskommen muß, dann werde ich auch bei minmal höherem Einkommen, nur das nötigste ausgeben und den Rest sparen. Aber mal gesamtwirtschaftlich betrachtet stelle man sich das so vor. Ein Arbeitgeber hat 3 Mitarbeiter, die er sich gerade so leisten kann. Auf einmall muß er jedem mehr zahlen. Damit er das bei zwei von denen hinkriegt, wird die 3. Person gefeuert. Und die durchschnittliche Kaufkraft von allen Dreien ist dabei sogar noch gesunken. Gleicher maßen...
(4) flapper · 30. Juni um 17:35
@1 besser als später auch noch die Rente zu subventionieren
(3) Apfelmus · 30. Juni um 17:29
Vll mal diese schlupflöcher schließen damit der Mindestlohn auch wirklich gezählt wird..
(2) Platon999 · 30. Juni um 17:26
@1 Nur wenn der Konsument mehr Geld in die Hand bekommt, wird er auch mehr konsumieren und die Wirtschaft so wieder ans Laufen bekommen!
(1) Troll · 30. Juni um 17:13
Ich weiß nicht, ob das der Richtige Zeitpunkt ist, einen Mindestlohn, den ich sowieso schon für fragwürtig halte, auch noch zu erhöhen. Gerade in Anbetracht der momentanen Krise sollte es den Unternehmen nicht zu schwer gemacht werden. Und als Arbeitnehmer wäre mir lieber einen sicheren Job zu haben als einen der gekündigt wird, nur weil der Staat verlangt, daß mir mehr bezahlt wird, wenn ich weiter arbeiten würde.
 
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