Militärschlag gegen Huthi-Rebellen im Jemen: US-Verteidigungsminister sendet klares Signal
Der US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat den kürzlich erfolgten Militärschlag der USA und ihrer Verbündeten gegen die Huthi-Rebellen im Jemen als eindeutiges Signal bezeichnet. In einer Mitteilung aus dem Pentagon erklärte er, dass dieser Einsatz eine klare Botschaft an die Rebellen sende, dass sie einen Preis für ihre illegalen Angriffe zu zahlen hätten. Hintergrund des Militärschlags waren die wiederholten Angriffe der von Iran unterstützten Huthis gegen Schiffe im Roten Meer. Die Vereinigten Staaten und ihre Partner – darunter Großbritannien, Kanada, Bahrain und die Niederlande – hatten in der Nacht zum Freitag Stellungen der Huthi-Rebellen im Jemen angegriffen.
Der Verteidigungsminister betonte, dass die USA bereit seien, ihre Streitkräfte zum Schutz der Weltwirtschaft und des freien Flusses des legitimen Handels auf einer der wichtigsten Wasserstraßen der Welt einzusetzen. Diese Maßnahmen seien eine klare Botschaft an die Huthi-Rebellen, die illegalen Angriffe zu stoppen. Lloyd Austin befindet sich derzeit im Krankenhaus, nachdem er kürzlich seine Prostatakrebs-Erkrankung öffentlich gemacht hat.
Die Huthi-Rebellen haben seit Beginn des Gaza-Konflikts zwischen Israel und der islamistischen Hamas vermehrt Schiffe mit angeblichen israelischen Verbindungen im Roten Meer angegriffen. Dies führte dazu, dass große Reedereien diese wichtige Handelsroute zunehmend meiden. Zudem greifen die Huthi-Rebellen auch Israel direkt mit Drohnen und Raketen an. (eulerpool-AFX)

