Michael Saylor: Bitcoin braucht keine CLARITY, Amerika schon

In den letzten Stunden sorgte die Verschiebung des mit Spannung erwarteten CLARITY Acts in den USA für Aufsehen. Zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus der Kryptowelt haben sich dazu geäußert.
Michael Saylor, Mitbegründer von MicroStrategy, bleibt seiner Linie treu und konzentriert sich ausschließlich auf Bitcoin. In seiner Stellungnahme betonte er, dass Bitcoin keine CLARITY benötige, wohl aber Amerika.
Bitcoin doesn’t need CLARITY. America needs clarity.
— Michael Saylor (@saylor) August 7, 2026
Saylor ist der Ansicht, dass der Marktführer keine spezifischen Regulierungen benötigt, um zu gedeihen. Dennoch hatte er sich letzte Woche für das Gesetz ausgesprochen. Er betonte, dass eine parteiübergreifende Zusammenarbeit notwendig sei, um klare und dauerhafte Regeln zu schaffen, Eigentumsrechte zu schützen, Innovationen zu fördern und die amerikanischen Kapitalmärkte zu stärken – sowohl für die Nation als auch für den restlichen Kryptomarkt.
Das mit Spannung erwartete Gesetzesvorhaben erlitt vor wenigen Stunden einen weiteren Rückschlag, als der US-Senat die Abstimmung vor der Augustpause verschob.
Der Mehrheitsführer im Senat, John Thune, bestätigte, dass es derzeit keine Abstimmung geben wird, kündigte jedoch an, dass das Gesetz im September wieder in den Fokus rücken soll, sobald der Senat zurückkehrt.
„Die Demokraten bestehen darauf, dass es keine CLARITY-Abstimmung gibt... Ich habe mit den Sponsoren des Gesetzes zusammengearbeitet. Senatorin Lummis war großartig, und wir werden das als erstes in Angriff nehmen, wenn wir zurückkommen“, sagte er.

