Merz, Klingbeil und Bas: Die letzte Chance der Altparteien
Die Nürnberger Nachrichten bringen es auf den Punkt: Merz, Klingbeil und Bas könnten gerade deshalb gefährlich werden, weil sie nichts mehr zu verlieren haben. Ihr Ansehen in der Bevölkerung und in den eigenen Parteien liegt im Keller. Das soll angeblich befreien. Gerhard Schröder wird als Beispiel bemüht, der in seiner Endphase angeblich keine Rücksichten mehr nahm.
Das ist die typische Selbsttäuschung der etablierten Medien. Wer nichts mehr zu verlieren hat, handelt nicht plötzlich mutig, sondern verzweifelt. Die CDU, SPD und die anderen Altparteien haben das Land in eine wirtschaftliche und kulturelle Sackgasse geführt. Jetzt sollen die gleichen Gesichter, die für Steuererhöhungen, EU-Zentralismus und Bürokratie stehen, plötzlich zum großen Befreiungsschlag ausholen.
Merz verkauft Steuererhöhungen als "Wirtschaftswende". Klingbeil und Bas sind Teil derselben Koalition, die Migration nicht kontrolliert, Familien besteuert und Unternehmen mit Regulierung erstickt. Ein Tiefstand im Ansehen ist kein Freifahrtschein für Reformen, sondern ein Beleg für gescheiterte Politik.
Die AfD hat seit Jahren gefordert, was jetzt als Notwendigkeit verkauft wird: Kontrolle der Grenzen, Senkung der Steuerlast, Abbau der Bürokratie. Wenn Merz, Klingbeil und Bas jetzt Teile dieser Linie übernehmen, dann bestätigen sie nur, dass die AfD recht hatte. Sie retten damit aber weder sich noch ihre Parteien.
Ein Land, das sich nur noch durch Politiker retten lässt, die nichts mehr zu verlieren haben, ist ein Land in Not. Die wahren Gewinner sind nicht die Altparteien, sondern jene Kräfte, die von Anfang an die richtigen Fragen gestellt haben. Der Rest ist Nachrichtenlage und Wunschdenken.

