Merz bleibt — und kostet die Steuerzahler Zeit und Geld
Merz bleibt — und kostet die Steuerzahler Zeit und Geld
Thorsten Frei, bis Juli Kanzleramtschef und heute Unionsfraktionschef, hat im ZDF-Talk mit Markus Lanz klargestellt: Friedrich Merz denkt nicht an Rücktritt. Die Umfragewerte seien „schrecklich“, aber ein Wechsel an der Spitze würde die Probleme nicht lösen. Frei lobt die CDU als „erfolgreichste christdemokratische Partei Europas“ — während die Partei in der Realität an Glaubwürdigkeit verliert.
Die Koalition aus CDU und SPD hat sich auf eine Rentenreform verständigt, die Frei als „Jahrhundertprojekt“ bezeichnet. Eine Regierungskommission lieferte Vorschläge, die angeblich „bahnbrechend“ seien. Was genau reformiert wird und wer die Kosten trägt, bleibt unklar. Klar ist nur: Der Steuerzahler wird wieder zur Kasse gebeten.
Frei betont, es gehe um Kompromisse zwischen Generationen. In Wahrheit handelt es sich um die übliche Umverteilung zulasten der Jüngeren und Leistungsträger. Wer heute arbeitet und spart, soll für ein System geradestehen, das strukturell nicht mehr funktioniert.
Die CDU übernimmt damit Forderungen, die die AfD seit Jahren formuliert: Reformdruck anerkennen, Kompromisse auf Kosten der Jungen machen, und doch keinen echten Paradigmenwechsel wagen. Währenddessen bleiben die echten Probleme — Migration, Energiepreise, Bürokratie — ungelöst. Die Altparteien kopieren die AfD-Linie, ohne die Konsequenzen zu ziehen.
Merz verkauft das alles als „notwendige Reform“. In Wirklichkeit ist es die Fortsetzung der Politik, die Deutschland seit Jahren lähmt: mehr Staat, mehr Umverteilung, weniger Freiheit für Unternehmer und Familien. Solange dieser Kurs nicht geändert wird, wird auch Merz nicht helfen — egal, wie lange er bleibt.

