Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat seit 2017 mehr als eine Milliarde Euro für externe Berater ausgegeben. Das geht aus einer Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Matthias Höhn hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Spitzenreiter bei den ...

Kommentare

(14) Bernie110181 · 24. September um 03:01
Aber man benötigt durchaus Beratung. Allerdings bedarf es eine Kontrolle. Am besten eine unabhängige Stelle.
(13) poseidon · 23. September um 22:03
Gut dass es immer so viele "kompetente" Kommentatoren gibt....
(12) maryloo · 23. September um 20:41
Formel: je dümmer eine Regierung (Politiker), desto höher die Beratungskosten. Man braucht sich ja mal bloß die Berufe der Politiker anzusehen
(11) naturschonen · 23. September um 17:04
Interessante Zahlen, dass das Arbeitsministerium "nur" 2,5 Mio gebraucht hat kann eigentlich nur daran liegen, dass das Bundesministerium für Arbeit zwar Beraterverträge mit Externen abgeschlossen hat, die Kosten dann aber auf die Kommunen abgewälzt hat - sprich: Abteilung Markt und Integration in den Jobcentern -, teils wurden sie allerdings 2017 von den Kommunen übernommen als Mitarbeiter, dann waren sie halt nicht mehr extern!
(10) AS1 · 23. September um 15:46
Konsequenter wäre es, das eigene Personal gerade in den obersten Bundesbehörden, die ja keine Durchführungsaufgaben zu übernehmen haben, deutlich zu reduzieren und den entsprechenden Sachverstand für Planungs- und Umsetzungsvorhaben dann jeweils einzukaufen. Dass ich im nachgeordneten Bereich, der dann exekutive Aufgaben übernimmt, Spezialisten dauerhaft beschäftige, versteht sich von selbst. In obersten Bundesbehörden (mit Ausnahme Bundesbank und Rechnungshof) nicht notwendig.
(9) AS1 · 23. September um 15:43
Auch ich halte die Zahlen für nicht zu hoch. Wer als Staat meint, er müsste immer komplexere Aufgaben übernehmen, der wird dann eben auch nicht mehr genügend Expertise für alle Teilbereiche dauerhaft personell abbilden können. Insofern ist die zunehmende projektbezogene Beschäftigung von externem Personal eine logische Folge. Dieser Trend wird sich - unabhängig vom Wahlausgang - auch fortsetzen.
(8) nowitzki-fan · 23. September um 09:09
dafür zahlt man doch gern Steuern für die Verschwendungssucht der ahnungslosen Politiker
(7) suse99 · 23. September um 09:04
Nur ein Privatunternehmen hat nicht Zugriff auf Experten in allen wichtigen Bereichen, die eh schon vom Staat bezahlt werden. In den Ministerien, Instituten und Forschungszentren die der Regierung unterstehen sind mit Sicherheit genügend Experten vorhanden. Man müsste sie nur sinnvoller einsetzen. Und selbst für eine solche Personalplanung gibt es mit Sicherheit bereits fachkundige Leute in Berlin.
(6) herkules1001 · 23. September um 07:29
@4: Oder einfach steuern senken, Alleinerziehende unterstützen, Pflegehilfen organisieren, Ausbildungen/Bildung attraktiver machen, etc...
(5) mistkaefer · 23. September um 07:29
Auch Privatunternehmen holen sich Berater! Wer hier meckert ist nicht ganz richtig im Kopf. Wie bei Allem gibt es bei den Beratern auch Fehleinkäufe. Es gibt aber auch Tätigkeitsfelder bei denen es besser gewesen wäre Berater zu engagieren. Im Schnitt sind das ca. 250 Millionen pro Jahr über alle Ministerien hinweg. Beratung umfaßt selten eine Person sondern oft mehrere hundert bei einem Projekt. Ich wäre irritiert wenn ein Ministerium hunderte Mitarbeiter für ein Projekt abziehen könnte.
(4) Moritzo · 23. September um 07:17
Mit diesem Geld könnte man viele vorhaben der Grünen umsetzen...
(3) MrBci · 23. September um 06:29
unglaublich
(2) Gemmie · 23. September um 06:26
Keine Überraschung...wieso haben wir überhaupt eine Regierung eigentlich?
(1) Pontius · 23. September um 06:25
Natürlich zu viel, aber eine Beratung für Scheuer hätte fast den gesamten Beitrag gegenfinanziert...
 
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