Mays mögliche Antworten auf den Giftmord-Anschlag

Russischer Ex-Spion vergiftet
Einsatzkräfte in Schutzanzügen an der Bank, auf der der frühere Doppelagent Sergei Skripal und seine Tochter mit Vergiftungserscheinungen aufgefunden wurden. Foto: Andrew Matthews/PA Wire

London (dpa) - Nach Medienberichten erwägt die britische Regierung auch, Cyber-Attacken vorzubereiten. Demnach könnte Großbritannien Server des Kremls und Websites angreifen, über die Fake News verbreitet werden.

Auch die digitale Infrastruktur der sogenannten Troll-Fabriken in Russland sei ein mögliches Ziel. In den Troll-Fabriken arbeiten Mitarbeiter daran, mit gefälschten Accounts, Fake News und massiven Kommentierungen in sozialen Medien die öffentliche Meinung zu beeinflussen.

Im Februar hatte die britische Regierung Russland schon für die berüchtigte Cyberattacke «NotPetya» im Juni 2017 verantwortlich gemacht. Damals hatte eine Schadsoftware weltweit Hunderttausende Computer verschlüsselt, die Daten blieben unzugänglich.

Experten warnen jedoch davor, sich auf «Hack back»-Aktionen einzulassen. Staatlich motivierte Angriffe im Cyberraum würden nur Gegenattacken provozieren, unter denen unter Umständen die Bevölkerung zu leiden habe. Fachleute bezweifeln auch, ob britische Hacker technisch mit russischen Gruppen wie «APT28» oder «Turla» mithalten können.

Kriminalität / Spionage / Geheimdienste / Großbritannien / Russland
13.03.2018 · 17:54 Uhr
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