Berlin (dpa) - Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls hat Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu aufgerufen, die 1989 errungene Freiheit gegen neue Anfeindungen zu verteidigen. Der 9. November ermahne uns, «dass wir Hass, Rassismus und Antisemitismus entschlossen entgegentreten müssen», sagte die CDU- ...

Kommentare

(17) raffaela · 10. November um 03:34
@12 Ich bin da voll und ganz bei dir! Die Freiheit und Demokratie ist nicht selbstverständlich und muss immer und immer wieder verteidigt werden. Es liegt an jedem von uns, dass dies so bleibt.
(16) rudiffm · 09. November um 22:56
@14: Das beste ist doch: Gerade Alexander Gauland selbst ist Wirtschaftsflüchting. Er ist 1959 aus der DDR in den Westen geflohen, hat hier Unterstützung, auch in Form von Geld, erhalten und machte Karriere. Gegenüber Ausländischen Wirtschaftsflüchtigen ist der einzige Unterschied, dass es keine Sprachbarriere gab. Sein Verhalten selbst zeigt eindeutige Undankbarkeit, treibt doch auch er ein Keil in die Gesellschaft und baut somit eine Mauer.
(15) user47765 · 09. November um 21:35
Freiheit ist auch so ein Begriff, mit dem sich Politiker gerne schmücken. Im Sozialismus endete die Freiheit an der Mauer, und heute im Kapitalismus endet die Freiheit im Hamsterrad.
(14) galli · 09. November um 20:45
@7 haste vollkommen Recht .Was macht die AFD ? Keil zwischen uns treiben .BRD ist DDR 2 . Vollenden wier die Wende .Das sagen Afd Politiker die nie in der DDR gelebt haben.
(13) Joywalle · 09. November um 20:18
... führt, das Ausgrenzung vermieden wird, dass anderen Menschen gebührend Respekt entgegengebracht wird.
(12) Joywalle · 09. November um 20:16
@10 Bei der Vielfältigkeit dessen, was man unter Freiheit versteht, gehört sicher die Reisefreiheit nicht in die Top 10 der menschlichen Bedürfnisse, zumindest ist das bei mir so. Ich bin in Ostdeutschland geboren und aufgewachsen, war in keiner der ostdeutschen Parteien und als Christ sicher kein Vorzeigebürger. Dass die Wiedervereinigung von 1989 ein hohes Gut ist, das ist doch unbestritten. Um so mehr müssen wir aufpassen, dass nicht soziale Ungerechtigkeit zu Benachteiligung Schwächerer ...
(11) HawkOfDark · 09. November um 19:53
@5 Dann mache die Augen auf und du wirst die Unterschiede erkennen. Die Ungleichheit beginnt nämlich bereits im Sozialsystem.
(10) raffaela · 09. November um 19:51
@8 Freiheit ist nicht nur das Reisen in andere Länder. Freiheit - denke ich - ist auch die Freiheit auf ein selbstbestimmtes Leben. Hatten sie das in der ehemaligen DDR? Eher nicht oder? Die Stasi war überall, ein IM konnte bei dir am Mittagstisch sitzen, die Presse, das Fernsehen, sogar die Musik war gesteuert und dergleichen mehr. Ich bin im Westen aufgewachsen und könnte mir so etwas gar nicht vorstellen! Ich bin dankbar, dass ich das nicht erleben musste!
(9) MasterYODA · 09. November um 18:42
Hmm, in einem Nanny State Freiheit zu propagieren ist schon... keck. Gleiches gilt für die EU als Rechts- und Währungsraum. Ich befürchte, hier verwechselt jemand Reisefreiheit mit Freiheit.
(8) Joywalle · 09. November um 17:04
@7 Ich finde, Du hast in allem Recht, was Du geschrieben hast, eines aber nicht erwähnt. Sozialismus und Freiheit wie auch Kapitalismus und Freiheit sind beides jeweils Widersprüche in sich, wenn auch jeder von uns vermutlich unter Freiheit zumindest in Teilen etwas anderes versteht, als der andere.
(7) raffaela · 09. November um 16:49
An einem solchen Tag sollte man doch auch einmal daran denken, dass Menschen die die Freiheit wollten, dafür friedlich gekämpft haben. Zwei verschiedene Systeme: (Diktatur und Demokratie; Sozialismus und Kapitalismus) lassen sich nicht einfach so mischen. Ich denke beide Seiten mussten aufeinander zu gehen. Wenn man sieht, was in dieser Zeit alles geschaffen wurde - da können die Deutschen doch stolz sein. Und zwar ALLE Deutschen!
(6) Gertrud · 09. November um 16:06
Zum ersten Mal seit langem wird von Freiheit gesprochen.
(5) Troll · 09. November um 15:54
@1 Ich finde es komisch, daß manche auf einmal wieder meinen, es gäbe noch immer Unterschiede. die letzten Jahre habe ich eigentlich keinen Unterschied mehr gespürt, die meisten arbeiten ja nicht mehr da, wo sie als Kind aufgewachsein sind. In meinem Kreis hat sich das total gemischt, wer ursprünglich mal Ost- oder Westdeutsch war. Und daß es regionlae Unterschiede in den ortüblichen Gehältern gibt, ist doch nun wirklich nichts, was an Ost oder West liegt.
(4) Chris1986 · 09. November um 14:55
@1 Im Westen sind Löhne und Preise nicht gleich, zwischen Land und Stadt sind Löhne und Preise nicht gleich usw. Eine Gleichschaltung sollte niemals das Ziel sein. Nietzsche wusste schon: "Die Lehre von der Gleichheit ist das Ende der Gerechtigkeit."
(3) Marc · 09. November um 12:38
@1 Ich glaube nicht, dass es ein reines Ost-West-Problem ist. Wenn man Nord-Süd nimmt, gäbe es dort bei einer Wiedervereinigung die gleichen Probleme. Verschiedene Regionen sind nun mal unterschiedlich...was hier eben stört ist der anfänglich sehr starke Vergleich zwischen Ost und West. Was sind denn DIE Löhne? In Norddeutschland sind sie auch geringer als in Süddeutschland...deshalb kann man doch trotzdem EIN Volk sein!
(2) e1faerber · 09. November um 11:51
Dann werden sie Feier niemals durchführen können, denn leider überträgt sich die Haltung der Menschen in Ost und West auch auf die Jugend, nicht so extrem aber doch. Oder es müsste eine Zwangsvermischung angeordnet werden.
(1) raptor230961 · 09. November um 11:26
Ich werde die Wiedervereinigung erst dann richtig feiern, wenn wir wirklich ein Staat geworden sind. Wenn die Löhne und Preise gleich sind, Wenn es keine "dummen" Ossies und keine "raffgierigen" Wessies mehr gibt. Erst dann feiern, wenn wir wirklich sagen können: "Wir sind ein Volk!"
 
Diese Woche
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News