Berlin (dpa) - Gut zwei Monate müssen einige Menschen in Deutschland derzeit Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer zufolge auf einen Handwerker warten. «Im Bau und Ausbau sind es durchschnittlich 8,8 Wochen», sagte Wollseifer den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Ein Grund für die lange ...

Kommentare

(9) Chris1986 · 13. Juni um 18:04
@8 Ich will, dass der Staat als einer der größten Kostentreiber und gleichzeitig Blockierer bei der Schaffung von Wohnraum diese Probleme behebt. Ein bundesweiter Mietenstopp wird zu verfallenden Immobilien, zu Schattenmieten und zum Erliegen der Bautätigkeiten führen. Du baust ja schließlich auch kein Mehrfamilienhaus mit dem Gewissen, dass du das reingesteckte Geld nachher niemals wiedersiehst, geschweige denn eine Rendite darauf erzielst.
(8) usernummer · 13. Juni um 16:02
@6 und @7 Man kann auch die Probleme ausblenden und einfach wegschauen. Ihr wollt also alles so weiterlaufen lassen und für euch ist es ok, dass immer mehr Menschen trotz Arbeit ihre Wohnungen verlieren, weil sie die Mieten nicht mehr bezahlen können? Ich finde das ziemlich arrogant... @6 Der Mietendeckel in Berlin war verfassungwidrig, weil sowas nur der Bund festlegen darf und nicht die Länder. Von daher bleibt die Hoffung auf einen Bundesmietendeckel.
(7) Chris1986 · 13. Juni um 14:22
@4 Und der Mietenstopp lässt die Baupreise sinken? Informier dich doch mal was der qm Wohnfläche nach aktuellen Baustandards so kostet, diesen Preis muss der, der Wohnraum schafft ja auch auf den Tisch legen und dafür, dass er sich diese Arbeit macht und sein Geld investiert, muss dann noch etwas Rendite auf den Preis aufgeschlagen werden. In Richtung 15€/qm Wohnfläche ist man da, je nach Bodenpreis, problemlos unterwegs.
(6) AS1 · 13. Juni um 11:56
@2 "Wir brauchen knallhartes staatliches Eingreifen in den völlig überhitzten Markt, der total aus dem Ruder läuft, bevor immer mehr Biographien und Lebensumfelder zerstört werden." Jo, wird ganz bestimmt helfen. Hat ja der R2G-Senat in Berlin auch so gesehen. Der verfassungswidrige Mietendeckel hat ja unglaublich zur Entspannung der Lage beigetragen. Und das Moralisieren im letzten Halbsatz ist sicher auch hilfreich.
(5) Irgendware · 13. Juni um 11:49
Ich bin auch bei @2. Die Materialpreise steigen bereits seit vielen Jahren deutlich über der Inflation, so manchen Bauherren traf bei der Auswahl von Klinkern, Fliesen, etc der Schock. Und das hat absolut gar nichts mit Bauordnungen zu tun. Wir müssen uns langsam damit anfreunden, dass die Ausbeutung der Natur auch im Bezug auf Baustoffe ihre Grenzen hat und die Transportwege (und damit die Kosten) auf Dauer weiter steigen werden.
(4) usernummer · 12. Juni um 22:09
@3 Damit meinte ich einen Mietenstopp. Die Spirale dreht sich immer schneller und ist an manchen Orten schon bei 15 € pro qm.
(3) Chris1986 · 12. Juni um 21:08
@2 Der staatliche Eingriff hat Wohnen und Bauen erst enorm verteuert, da wird es jetzt sicherlich helfen noch mehr Benzin ins Feuer zu gießen...
(2) usernummer · 12. Juni um 18:27
"Materialpreise haben sich exorbitant erhöht", und dann hoffen einige, dass sich die Wohnungskrise und Mietpreisspirale nur durch Neubau lösen lässt. Das kann einfach nicht funktionieren. Wir brauchen knallhartes staatliches Eingreifen in den völlig überhitzten Markt, der total aus dem Ruder läuft, bevor immer mehr Biographien und Lebensumfelder zerstört werden.
(1) pullauge · 12. Juni um 17:23
auch bei Reparaturen haben die Handwerker wenig Lust
 
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