Mapper.ai: Dieses Startup will die Basis für Innovationen bei autonomen Autos legen

Selbstfahrende Autos navigieren mit Hilfe von Sensoren an Bord des Wagens in Kombination mit detaillierten 3D-Karten, in die neben Straßen auch Schilder und Infrastruktur eingetragen sind. Diese Maps zu erstellen und aktuell zu halten ist extrem aufwändig. Das Startup Mapper.ai aus San Francisco möchte diesen Prozess einfacher gestalten und aktuelle 3D-Karten On Demand anbieten.

Bild: Mapper.ai

Karten im Abomodell

Der Service von Mapper.ai erlaubt es Unternehmen, eine beliebige Gegend in der Welt auszuwählen, die kartographiert werden sollen. Solange es dort öffentliche Straßen gibt, kann Mapper.ai tätig werden. Dazu heuert das Unternehmen lokale Fahrer an, die die nötigen Daten sammeln, die dann in 3D-Karten konvertiert werden. Die Karten sowie die zum Service gehörenden Updates können dann über eine Art Abo-Dienst bezogen werden.

Mapper hat bereits in den letzten Jahren mit einer Handvoll Kunden im Bereich Karten für autonomes und halbautonomes Fahren zusammengearbeitet und besitzt inzwischen Karten von Gegenden in Asien, Europa und Nordamerika. Ziel des Unternehmens ist es, eines Tages die weltweit größte Sammlung entsprechender Spezialkarten zu unterhalten. „ These machine maps haven’t been built on a large scale yet. We’re on a mission to create them all over the world, faster than anyone else—and because we own them, we can sell them to everyone„, so Mappers CEO und Mitgründer Nikhil Naikal.

Teilweise sind tägliche Updates möglich

Die Fahrer, die für Mapper Daten sammeln, arbeiten oft für Fahrdienste wie etwa Uber oder Lyft. Sie werden von dem Unternehmen mit spezieller Hardware ausgestattet, mit der sie die nötigen Daten während der Fahrt erfassen können. Die Geräte werden am Rückspiegel der Fahrzeuge angebracht und verfügen über vier Kameras und Bewegungssensoren.

Um eine Gegend zu kartographieren, folgen die Fahrer einfachen Turn-by-Turn-Anweisungen, die ihnen von Mapper eingespielt werden. Nach der Fahrt können die Daten einfach in Mappers Cloud hochgeladen werden. Die Konvertierung der Daten in eine Karte benötigt nicht mehr als 24 Stunden.

Durch das Freelancer-Konzept kann Mapper für die Materialien teilweise tägliche Updates anbieten. Das Unternehmen garantiert, dass bestellte Karten 100 Prozent der entsprechenden Gegend abbilden. „ Once we have a driver on the ground, we can do that routing as frequently as customers want. Updates get easier and easier, because we only have to spend time on the things that have changed in an environment„, so Neehar Garg, der die Entwicklungsabteilung bei Mapper leitet.

Bisher sind selbstfahrende Autos noch nicht über Pilotprojekte hinweggekommen. Aber Naikal hofft, dass seine Kartensammlung eine Basis für Innovationen in dem Bereich sein kann.

via MIT Technology Review

Auto / Autonomes Fahren
[trendsderzukunft.de] · 12.10.2018 · 15:30 Uhr
[0 Kommentare]
 
Diese Woche
22.10.2018(Heute)
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News

 
WIR BEZAHLEN DICH FÜR DEINEN BESUCH
Schon mehr als 1.000.000 Euro ausgezahlt.
0,2¢ pro Aufruf | € 1,00 pro Referral | kostenlos | mehr Infos
mit seit 1999 ×