ManUnited-Aktie: Manchester United und Eigentümer profitieren unterschiedlich von Ronaldo-Deal

• Ronaldos Verpflichtung durch Manchester United einer der Überraschungstransfers des Sommers
• Eigentümerfamilie von Manchester United macht mit Aktien Kasse
• Club profitiert von Trikotverkäufen

15 Millionen Euro hat der britische Fußballclub Manchester United an den italienischen Konkurrenten Juventus Turin überwiesen, damit der portugiesische Fußballstar Cristiano Ronaldo auf die Insel wechselt und für die nächsten zwei Jahre für den Premier League-Club spielt. Diese Ausgaben haben sich offenbar gelohnt.

Inhaber vergolden ihre ManUnited-Aktien

Denn die Eigentümer von Manchester United, Kevin und Edward Glazer, haben kürzlich einen Teil ihrer Aktien auf den Markt geworfen und damit erheblichen Profit gemacht. 186 Millionen US-Dollar war das Aktienpaket von 9,5 Millionen Aktien an der New Yorker Börse wert - rund 21 Millionen US-Dollar mehr als noch am 27. August 2021, dem Tag, an dem die Rückkehr von Ronald zu Manchester United offiziell gemacht wurde.

Die Manchester United-Aktie wurde am 27.08. an der NYSE noch für 17,28 US-Dollar gehandelt, stieg in der Zwischenzeit aber in der Spitze bis auf rund 20 US-Dollar an. Nach Bekanntwerden des Aktienverkaufes sackte der Anteilsschein wieder deutlicher ab und notiert aktuell etwa auf dem Niveau vom August.

Club profitiert nicht von dem Verkauf

Der Fußballverein selbst sieht von den Erlösen aus dem Aktienverkauf nichts. Bereits im März hatte sich Avram Glazer, ebenfalls Mitglied der Eigentümerfamilie, von einem großen Aktienpaket von Manchester United getrennt, auch davon hatte Manchester United finanziell nicht profitiert. Die Eigentümerfamilie Glazer, die den Club 2005 gekauft hatte, hält nun noch 69 Prozent der Aktien.

Doch der Wechsel von Cristiano Ronaldo hat sich für den Verein selbst auf andere Art und Weise gelohnt: Denn die Verkäufe von Ronald-Trikots haben Rekordwerte erreicht. Wie es im "Football Shirt Sales Report" von lovethesales heißt, sei das neue Manchester United-Trikot mit Ronaldos Rückennummer 7 das am schnellsten verkaufte Trikot in der Geschichte der Premiere League. Dem Report nach soll sich das adidas-Trikot von Ronaldo im Sommer rund doppelt so gut verkauft haben, wie das PSG-Trikot von Ronaldo-Konkurrent Lionel Messi. Allein in den ersten zwölf Stunden hätte Manchester United mit dem Verkauf von Ronaldo-Trikots 38 Millionen Euro umgesetzt, bis Mitte September stiegen die Trikot-Erlöse von "CR7" auf 218 Millionen Euro, zeitweise sei das Shirt in einigen Fanshops sogar ausverkauft gewesen.

Geldmaschine Ronaldo

Es ist nicht das erste Mal, dass der Name Cristiano Ronaldo Geld in die Kassen eines börsennotierten Unternehmens spült: Auch der Ex-Club von CR7, Juventus Turin, konnte von dem prominenten Teammitglied profitieren, konnte den hohen Aktienkurs aber nicht über die Ronaldo-Jahre retten.

Und auch Aktien von TeamViewer verteuerten sich zwischenzeitlich dank des Fußballspielers aus Portugal: Der deutsche Hersteller von Fernwartungssoftware ist Trikotsponsor von Manchester United und wird nun von zahlreichen Fans auf der Brust getragen. Doch von Dauer war der Aufwärtstrend nicht, denn gerade das kostspielige Engagement als Trikotsponsor ist einer der Gründe, wieso sich TeamViewer in der vergangenen Woche zu einer Prognosesenkung veranlasst sah, was die Aktie zweistellig abrauschen ließ.

Aktie im Fokus
[finanzen.net] · 11.10.2021 · 23:23 Uhr
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