Linnemann befürchtet "fatale Wirkungen" des Mietenstopps

Berlin (dts) - Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Carsten Linnemann (CDU), hat die wegen der Corona-Krise geschaffene Möglichkeit, Mietzahlungen auszusetzen, scharf kritisiert. "Die Möglichkeit, vertragliche Leistungen wegen der Krise zu verweigern, hat fatale Wirkungen", sagte Linnemann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Sie führe "zu Unfrieden zwischen Vertragspartnern" und verlagere "Zahlungsschwierigkeiten einfach weiter".

Denn die oft privaten Vermieter hätten "ja auch Ausgaben, für die sie die Mietzahlungen brauchen", so der CDU-Politiker weiter. "Der Staat sollte Personen, die wegen der Krise Zahlungsprobleme haben, mit Geld helfen, aber nicht das Vertragsrecht aushebeln", sagte Linnemann.
Politik / DEU / Immobilien
01.04.2020 · 01:00 Uhr
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