Berlin (dpa) - Bundesfinanzminister Christian Lindner hat seine Pläne für Steuerentlastungen vom nächsten Jahr an gegen Kritik verteidigt. «Das ist sozial ausgewogen», sagte der FDP-Chef im ZDF-«heute journal». «Die starken Schultern werden weiter auch eine große Last tragen. Aber sie werden eben ...

Kommentare

(17) Pontius · 11. August um 17:08
@16 Die Steuereinnahmen sinken beim aktuellen Vorschlag ebenso. Selbst jeder wird entlastet, wenn alle 200€ bekommen - träfe ebenso deine Forderung Entlastungen für Einkommen über 40.000€. In der Summe trifft das meiner Meinung nach eher die Beschreibung "sozial ausgewogen".
(16) Marc · 11. August um 16:55
@15 Es sind geringere Steuereinnahmen, die dazu führen, dass der Staat entweder neue Schulden aufnehmen muss (die irgendwann mal aus Steuergeldern und Co. beglichen werden müssen), das Geld aus anderen Steuern eintreiben oder weniger ausgeben muss. Lezteres fällt dem Staat schwer. Und nein, der Staat sollte sich auch um Leute kümmern, die >40K brutto in Jahr verdienen.
(15) Pontius · 11. August um 16:49
@14 Nö, es sind einfach geringere Steuereinnahmen. Wo liegt der Mindestlohn in der Industrie - bei 12€ pro Stunde? Dann braucht nach deinem letzten Satz quasi niemand die Stütze vom Staat ;-) Durchschnittlich sind es in der Industrie ~40.000€ - wollen wir alle darüber kappen? Dann liegen wir schon gar nicht so weit auseinander.
(14) Marc · 11. August um 16:43
@12 Naja, die 200€ müssen ja schon irgendwoher kommen...zumindest haushaltstechnisch, bzw woanders her bezahlt werden. Naja, den Industrieverbänden würde ich erwidern, ob man, wenn man bei ihnen arbeitet, denn eine Stütze vom Staat benötigt. Wäre ja eigentlich schon traurig...
(13) Pontius · 11. August um 16:37
Stromkosten. Der Angestellten im übrigen auch...
(12) Pontius · 11. August um 16:37
@11 Die 200€ hat niemand erwirtschaftet - die werden vom Staat ja erlassen. Man kann die kalte Progression ruhig abbauen. Sie betrifft mich ebenso. Nur ist das keinerlei Argument für einen Inflationsausgleich oder eine Hilfe bei den erhöhten Preisen. Lustig sind auch die Industrieverbände, die sich über diese Entlastung freuen und nun in Gehaltsverhandlungen anbringen werden: Wir brauchen deinen Lohn gar nicht so sehr erhöhen, du musst ja weniger Steuern zahlen und wir arme Firmen haben ja auch
(11) Marc · 11. August um 16:27
@10 Wer mehr verdient, bezahlt mehr Steuern und hat einen höheren Steuersatz. Wenn man dann ein Steuerentlastungspaket macht, profitieren tendenziell die, die viele Steuern zahlen. Man kann natürlich auch jedem Menschen in Deutschland 200€ in die Hand drücken, ob das fairer/gerechter wäre...eine ewige Diskussion, denn wer hat die 200€ denn erwirtschaftet für den Staat?!
(10) Pontius · 11. August um 16:18
@8 Im Schnitt soll es eine Entlastung von knapp unter 200€ - nun ist die Frage: Welches Einkommen benötigt man, damit man die 200€ spart? Wird wohl um die 30.000€ liegen. Welche Einkommen haben die zusätzlichen Hilfen am nötigsten? Würde man die Kosten des Pakets zur Steuersenkung fair auf jeden Verteilen, kommt bei den Betroffensten mehr an. Und dann wird noch getönt, es wäre für Geringverdiener und die Mitte der Gesellschaft...
(9) carnok · 11. August um 09:37
@5 nicht jeder! Studierende z.B., die kein Anrecht auf BAföG haben, bekommen nichts...
(8) Marc · 11. August um 08:59
@6 OK, dann dürfte man aber eben (wie andere auch schreiben) keine Steuerentlastung geben, denn davon profitiert immer der Steuerzahler.
(7) Skriptas · 11. August um 08:28
Die ganze News ist Schwachsinn, so wie unser Steuersystem aufgebaut ist, wird von einer Anpassung der Einkommenssteuer immer jeder profitieren, der auch Einkommenssteuern zahlt und logischerweise ist 1% von 1.000 mehr als 1% von 100 und wer keine Einkommenssteuern zahlt wird kaum von etwas profitieren, dass das Finanzministerium macht, das ist dann eher das Klientel vom Arbeits- oder Sozialministerium. In meinen Augen ist eine Entlastung von Arbeitnehmern richtig und wichtig, ebenso von Rentnern
(6) Pontius · 11. August um 06:11
@2 "90 Prozent der Entlastungswirkung der insgesamt rund zehn Milliarden Euro Steuerentlastung, so Audretsch, gingen nach den jetzt vorgelegten Plänen an die besser verdienenden oberen 30 Prozent der Bevölkerung. Rund 30 Prozent der unteren Einkommen würden überhaupt nicht von der Steuerentlastung profitieren." aus <link>
(5) Chris1986 · 10. August um 20:31
@1 Wer unter dem Grundfreibetrag liegt, bekommt seine Wohnung und die Heizung mindestens teilweise bereits vom Staat bezahlt.
(4) Marcoblue · 10. August um 15:14
@1 Natürlich muss man an die denken! Aber nicht im Rahmen von Einkommen-Steuerentlasungen, denn die zahlen kein Einkommensteuer, um die es hier aber geht.
(3) Semiramiz · 10. August um 14:07
"Menschen mit ganz kleinen Einkommen würden zudem gar nicht entlastet, weil sie unter dem Grundfreibetrag liegend keine Einkommensteuer zahlten." Die können dann aber auch nicht Vollzeit arbeiten, denn selbst mit dem aktuellen Mindestlohn von 10,45 liegt man über dem Grundfreibetrag und profitiert somit davon-mit der Erhöhung des Mindestlohns umsomehr, denn sonst wird das plus an Stundenlohn nur wieder von Steuer und Sozialversicherung aufgefressen und landet nicht im Geldbeutel der Arbeitnehmer
(2) Marc · 10. August um 12:47
"Die unteren 70 Prozent der Bevölkerung würden fast komplett leer ausgehen, da sie kaum Einkommensteuer zahlten." Soso, da hat Die Linke ja ganz neue News: 70% zahlen also kaum Einkommensteuer...
(1) carnok · 10. August um 11:01
"Menschen mit ganz kleinen Einkommen würden zudem gar nicht entlastet, weil sie unter dem Grundfreibetrag liegend keine Einkommensteuer zahlten." - Genau, denkt mal jemand an die? Sind ja bisher stets vergessen worden!
 
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