Berlin (dpa) - FDP-Chef Christian Lindner hat ein Jahr vor der Bundestagswahl die Partei neu aufgestellt und den Anspruch der Liberalen bekräftigt, wieder Regierungsverantwortung im Bund zu übernehmen. Er wolle, dass nächstes Jahr die Freien Demokraten wieder zu einer Regierungsbildung im Bund ...

Kommentare

(40) Pontius · 20. September um 13:41
@39 Und schwarz-grün nicht ausreichend Stimmen für die Mehrheit bekommen. Sonst wird wohl nichts mit der FDP passieren.
(39) ausiman1 · 20. September um 13:30
Wenn Sie die 5% schaffen dann sehen wir weiter was dann passiert.
(38) tastenkoenig · 20. September um 10:47
… Die FDP dagegen hat sich mit einem zugegebenermaßen schmissigen Slogan, aber nicht übermäßig überzeugenden Erklärungen aus dem Projekt zurückgezogen. Viele, mich eingeschlossen, haben das damals als Mangel an staatspolitischer Verantwortung empfunden. Die SPD hat daraufhin das Gegenteil betrieben: um den Stillstand zu verhindern, hat sie sich gegen das eigene Versprechen und die eigene Überzeugung doch wieder einer GroKo angeschlossen und damit ihren weiteren politischen Niedergang riskiert.
(37) tastenkoenig · 20. September um 10:47
Natürlich gibt es Schwellen, die eine Partei nicht überschreiten kann, ohne die eigene Identität zu verleugnen. Diese bilden ein Spannungsfeld zur Verantwortung, die eine Partei für diesen Staat zu übernehmen bereit zu sein erklärt, wenn sie sich zur Wahl stellt. Wir hatten eine Situation, in der beteiligte Parteien wie auch das Wahlvolk der Großen Koalition mehr als müde und bereit waren, Neues zu wagen. Selbst Grüne und CSU haben in schwierigen Zugeständnissen zueinander gefunden. …
(36) Pontius · 20. September um 10:28
Wobei man einer Partei auch zugestehen sollte, unabrückbare Forderungen zu haben. Nur müssen diese im Vorfeld kommuniziert werden. Dann muss man bei anderen Dingen natürlich in den sauren Apfel beißen.
(35) Folkman · 20. September um 08:16
@34: So ist es. Man stelle sich mal vor, alle Parteien würden so agieren - Deutschland wäre unregierbar, die Folgen für die Demokratie wären katastrophal, und diejenigen, die das FDP-Manöver als Zeichen der Stärke betrachten, wären schon bald genervt von dem Stillstand und würden auf die Politiker rumhacken, weil sie stur an ihren Idealen festhalten und keine Kompromisse eingehen...
(34) Pontius · 20. September um 06:00
@33 Dann haben wir in der Folge keine Regierung mehr, bis es nur noch eine Mehrheitspartei gibt. In einer Demokratie muss man Kompromisse eingehen können, das müssen die Liberalen auch nach dieser Wahl, wenn sie in die Regierung wollen.
(33) Billie_Jean · 19. September um 23:55
die FDP hat meinen Respekt erlangt als sie ihr Parteiprogramm über die Regierungsarbeit gestellt haben "Lieber nicht regieren, als falsch regieren"...auch wenn es viele als dämliches Manöver betiteln ist das für mich ein Statement der Stärke, dass man seine Ideale nicht aufgibt...kannte ich von keiner anderen Partei
(32) Pontius · 19. September um 16:32
@31 Demnach nur noch 4 Parteien im Bundestag? Links, Linksmitte, Rechtsmitte und Rechts - wer darf da deiner Meinung noch rausfliegen?
(31) testpilot58 · 19. September um 16:08
FDP und Grüne können gern von der politischen Bühne verschwinden.
(30) Honoria1 · 19. September um 16:02
die FDP mit ihren ewigen Ausreden - wer braucht so etwas denn wirklich noch
(29) allie · 19. September um 15:30
Fazit: "Wir spielen, wenn es nach mir geht, aufs Sieg". Also Gelb-Schwarz???? Denn Schwarz-Gelb ist was anders...
(28) Fromm · 19. September um 14:46
Die sollen jetzt erst nochmal arbeiten als schon mit dem Wahlkampf anzufangen.
(27) dicker36 · 19. September um 13:34
Muss es auf dem Bild nicht Abbruch heißen?
(26) slowhand · 19. September um 13:18
>> Er räumte ein, dass der Ausstieg der FDP aus den Jamaika-Sondierungen im Herbst 2017 schlecht kommuniziert worden sei, ... << Wurde doch ordentlich kommuniziert, "Besser nicht regieren, als falsch zu regieren" <link> Leidet Herr Lindner etwa schon an Vergesslichkeit?
(25) tastenkoenig · 19. September um 13:14
Hat er denn in der Zwischenzeit eine Weiterbildung in Sachen Koalitionsverhandlungen gemacht? Sonst wird das eh wieder nichts - wenn sie überhaupt reinkommen und dann noch gebraucht werden sollten …
(24) Grizzlybaer · 19. September um 13:13
Da muss die FDP aber einiges an Stimmen bei der Wahl zulegen und das glaube ich nicht.
(23) LordRoscommon · 19. September um 13:06
Ok, News mal wieder komplett geändert. Neues Dummschwätz: «Wir spielen, wenn es nach mir geht, auf Sieg.» Ja, klar, Lindi, mit 5 % werdet ihr sicher Wahlsieger und stellt Kanzler, Präsident und Gott auf einmal. ^^ «Wir wollen im nächsten Jahr dafür sorgen, dass eine andere Wirtschafts- und Finanzpolitik gemacht wird.» Die Westerwelle'sche Platte hat sich als leiernd erwiesen, darauf fallen die Wähler hoffentlich nie wieder rein. <link>
(22) Psychoholiker · 19. September um 13:00
Jetzt wird er auch noch größenwahnsinnig.
(21) Marc · 19. September um 12:53
Er will also mal wieder in Koalitionsverhandlungen...
(20) Troll · 19. September um 11:16
@18 Ich halte auch nicht viel von der FDP, aber es gibt durchaus schlimmere Parteien. Und solange man nicht auf nur eine einzige Partei angewiesen ist, können diese Parteien zum Glück nicht allzumächtig auftreten. Die sind dann einfach nur froh, wenn sie mitregieren können. Lieber ist mir eine FDP als Koalitionspartner, der man ein Stückweit entgegen kommt als eine Koalition mit den Grünen, dennen man sehr stark entgenkommen muß, weil man keine Alternativen mehr hat.
(19) Bastavic · 19. September um 11:01
«Wir sind gesprächsbereit, wenn die Inhalte stimmen» Ich sage nur: Abwarten und Tee trinken, wer die FDP als Bettvorlegen gebrauchen kann
(18) BOOTBOSS · 19. September um 10:54
@16 Jede Koalition mit Beteiligung der FDP ist für mich eine schlechte Koalition, die FDP hat einen viel zu großen Zeitraum in der Bundesrepublik mitregiert und tut das heute leider in den Ländern immer noch. Das Ergebnis sehen wir vor allem in der Zunahme der Ungleichheit im Land. Die FDP war ist und bleibt eine Klientelpartei und ist damit völlig überflüssig und kann weg
(17) usernummer · 19. September um 10:50
@8 Musst Du mal googeln nach "rote Punkte auf Pressefotos". Rote Punkte bedeuten meistens, derjenige ist bald weg vom Fenster.
(16) Troll · 19. September um 10:40
@15 wobei ohne die FDP viele Koalitionsalternativen verloren gehen. Dadurch werden die großen Koalitionspartner ja erst recht erpreßbar. Bisher konnte man sagen, "FDP, wenn ihr zu viel fordert, koalieren wir mit den Grünen" usw. Aber wenn die FDP wegfällt, fallen mir nur schlechte Konstellationen ein. Entweder eine Partei mit absoluter Mehrheit oder Koaltion mit den Grünen oder wieder Groko oder ein Linksbündnis oder Minderheiten... Und Parteien wie die AfD profitieren dann davon...
(15) BOOTBOSS · 19. September um 10:34
Ich hoffe doch sehr, dass es dazu nicht kommt, weil sie nicht mehr im Bundestag sind
(14) Troll · 19. September um 10:30
@9 angenommen CDU oder SPD verfehlen knapp die absolute Mehrheit, zusammen mit der FDP reicht es gerade so aus. Das gibt der FDP trotzdem eine gewisse macht so nach dem Motto "Wenn ihr unsere Bedingungen nicht erfüllt, blocken wir alles von euch" Und allein wenn ich mir ausmale, wie Lindner als Außenminister in der Welt Deutschland vertreten würde, fühle ich mich nicht wohl. Aber den Anspruch auf den Posten hätte er dann wohl.
(13) Pontius · 19. September um 10:25
@9 Solche, in denen sie 3-4 Minister stellen können vermutlich. Die Ampel scheinbar nicht, wenn man dem Newsinhalt traut.
(12) Troll · 19. September um 10:20
Gesprächsbereitschaft ist ja gut. Aber dann soll er diesmal lieber von Anfang an sagen, was seine festen Punkte sind, über die er nicht verhandelt. Und wenn sich andere Parteien nicht darauf einlassen, soll er von Anfang darauf verzichten und nicht erst ewig lang verhandeln, um am Ende doch nur zu sagen, daß keine Kompromißbereitschaft besteht. Vielleicht sagt er auch schon mal vor der Wahl, was seine festen Punkte sind. Würde dem Wähler sehr helfen.
(11) wimola · 19. September um 10:13
Ich liebe dieses hoffnungsvolle Gesicht auf dem Foto. Passt hervorragend!
(10) Psychoholiker · 19. September um 10:08
Ausgerechnet der Blödsinn sabbelnde Lindner.
(9) Grizzlybaer · 19. September um 10:07
Was will die FDP mit ihren 5 bis 6% Stimmen denn für Koalitionen?
(8) Moritzo · 19. September um 09:54
Sind die beiden roten Luftballonähnlichen Gebilde auf dem Foto die sichtbar gemachten Blubber-Blasen, die Lindner da von sich gibt?
(7) Urxl · 19. September um 08:07
Lindner hat schon vor vier Jahren gezeigt, dass er lieber populistischen Mist von sich gibt.
(6) nadine2113 · 19. September um 07:25
«Wir sind gesprächsbereit, wenn die Inhalte stimmen» und welche Inhalte hätten Sie denn gern, Herr Lindner? Irgend wie ist sein Verhalten "verry british": immer schön die Rosienen picken!
(5) Folkman · 19. September um 06:45
"Lindner: FDP gesprächsbereit für Koalitionen" - fragt sich nur, ob die anderen Parteien das auch noch sind, denn gesprächsbereit war die Lindner-Truppe bereits nach der letzen BT-Wahl. Der Rest ist Geschichte...
(4) Pontius · 19. September um 06:37
Es ist besser keine Regierungsverantwortung zu übernehmen, als falsche Regierungsverantwortung zu übernehmen.
(3) LordRoscommon · 19. September um 06:37
Dieser Sprücheklopfer Lindner ist einfach nur lächerlich dumm. Die FDP kann von Glück reden, wenn sie überhaupt im nächsten Bundestag sitzt.
(2) Volker40 · 19. September um 06:19
Der sollte erst mal abwarten ob sein Versagerhaufen überhaupt wieder in den Bundestag kommt.
(1) Pusigren · 19. September um 06:12
Das Anbiedern beginnt - Hauptsache zurück an die Macht ...
 
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