Berlin/Rostock (dpa) - Rund 1,65 Millionen Menschen versorgen sich bei einer der 940 Tafeln in Deutschland mit Lebensmittel - zehn Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Besonders groß ist die Nachfrage bei älteren Menschen. «Die Zahl der Rentner unter den Tafelkunden ist innerhalb eines Jahres um ...

Kommentare

(12) naturschonen · 08. Dezember 2019
In Holland z.B. zahlt das Amt den Arbeitslosen die Mitgliedbeiträge und die Ausstattung für den Sportverein, dort treffen sich Arbeitgeber und Arbeitslose beim Hobby und lernen sich so über Leistung kennen und schätzen, da findet eine Art von Arbeitsvermittlung statt. Das könnte man ausweiten über Handwerkliches, Musik, Kunst, Theater und was nicht alles, Wertschätzung halt...so ein Konzept wird im Moment angefangen..
(11) naturschonen · 08. Dezember 2019
@10 da stimme ich dir 100 % zu, zum einen sollten in den Läden vor Ort Lbensmittel, die nicht mehr zu verkaufen sind, direkt vom Endkunden geholt werden können - gegen Spende z.B., also freiwillig, so dass niemand sieht, ob 1 Cent in die Büchse wandert oder eine echte Spende - zum anderen sollte endlich ein völig neues Konzept auf den Tisch, ob das nun ein BGE oder höhere Leistungen sind gemischt mit echten Möglichkeiten, es geht Vieles!
(10) bluesky · 08. Dezember 2019
Traurig genug, wenn ein solch reiches Land, die eigenen Leute am Existenzminimum leiden lässt Eigentlich eine Schande und Armutszeugnis für Deutschland. Dieser Zustand ist nicht tragbar und sollte verhandelbar sein. Auch wenn vieles nicht verhandelbar ist.
(9) naturschonen · 08. Dezember 2019
@8 das stimmt zum einen, zum anderen ist ein eine Mischung aus peinlich öffentlich machen, dass man am Boden und abhängig ist und einem Zusammengehörigkeitsgefühl, man ist mit vielen Betroffenen in einer Gemeinschaft.. es kostet sowieso einen kleinen Obulus und man muss in Großstädten auch noch mit ÖPNV zur Ausgabestelle zu einer bestimmten Zeit, somit können Leute aus Maßnahmen schon keinen Gebrauch davon machen...
(8) Guru16224540 · 07. Dezember 2019
Wenn Leute ohne die Tafeln nicht über die Runden kommen, zeigt das eindeutig, dass z.B. Hartz IV, oder die Grundsicherung im Alter unter dem Existenzminimum liegen.
(7) naturschonen · 07. Dezember 2019
@6 hier wird schon gehandelt, die Regale in einigen Ketten sind nicht mehr bis Ladenschluss komplett voll, vor allem bei Brot, Obst und Gemüse
(6) Waschi · 07. Dezember 2019
Die Schande ist der Überfluss, der solche Tafeln erst möglich macht.
(5) naturschonen · 07. Dezember 2019
und wenn die Leute dann einen Nachweis haben, dann kommen sie bei den Tafeln auf eine Warteliste...es gibt sinnvollere Konzepte, wie Footsharing, aber das wird zu wenig unterstützt, da fehlen Mittel und Möglichkeiten
(4) naturschonen · 07. Dezember 2019
es ist weit mehr als diese offensichtliche Schande, denn unglaublich oft werden Menschen, die Leistungen beantragt haben und quasi mit Nichts da stehen, zu Tafeln und Teeeküchen geschickt, in den Teeküchen bekommen sie etwas zu essen, bei den Tafeln werden sie ohne Nachweis der Bedürftigkeit abgewiesen. Sowohl diese Bürokratie bei den Tafeln als auch dieses Abwimmeln bei Ämtern über machmal Monate sind die eigentliche Schande und rechtswidrig, besonders jetzt vor den Feiertagen häufig
(3) Casion12 · 07. Dezember 2019
Eine Schande für Deutschland!
(2) Myabi · 07. Dezember 2019
in Großtädten bestimmt noch stärker als bei uns, aber auch bei uns sind die Zahlen leicht gestiegen...schön ist diese Entwicklung nicht
(1) SchwarzesLuder · 07. Dezember 2019
Und es würden noch viel mehr sein.
 
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