Berlin (dts) - Nach zwei medizinischen Notfällen im Plenum des Deutschen Bundestags hat der SPD-Gesundheitsexperte und Arzt, Karl Lauterbach, eine körperliche und psychische Überlastung von Abgeordneten in Sitzungswochen beklagt. "Wer an entscheidender Stelle mitarbeitet und zum Beispiel Sitzungen ...

Kommentare

(13) Mehlwurmle · 09. November um 07:35
Also die Entschädigung (Diäten) die sie für ihre empfundene Überlastung bekommen sind ja ausreichend genug. Es gibt genug normale Arbeitnehmer, die auch überlastet sind (teilweise durch staatliche vorgeschrieben Bürokratie bedingt), die bekommen aber viel weniger Entschädigung. Die Abgeordneten sollen mal den Ball flach halten.
(12) thrasea · 08. November um 17:57
@11 Verzeihung, ich hatte die Nebeneinkünfte 2018 auf abgeordnetenwatch.de angeschaut: <link> Die 6% Unterschied ändern aber nichts an meiner grundsätzlichen Aussage.
(11) gunty · 08. November um 17:52
@10 nicht ganz richtig <link>
(10) thrasea · 08. November um 17:37
Ein paar Infos zum Arbeitspensum und der Belastung der Abgeordneten kann man im SPON- Interview von Anke Domscheit-Berg bekommen: <link> @5 Die Vorgabe ist eigentlich, dass jeder Abgeordnete nur Mitglied eines ständigen Ausschusses sein soll. Wie man sieht, geht das nicht ganz auf. Dazu kommen dann noch zahlreiche Unterausschüsse und Arbeitskreise... <link> @1 Dafür verdienen andere "Spitzenmanager" viel mehr. @2 Knapp 4/5 der Abgeordneten haben keine Nebeneinkünfte
(9) Troll · 08. November um 17:12
@8 so ist es doch fast überall auf der Arbeit
(8) gabrielefink · 08. November um 17:09
Ich glaube schon, dass viele mehr und länger arbeiten als ein normaler Angestellter. <link>
(7) Troll · 08. November um 17:04
@6 mehr als andere Leute auch? Ich meine, ich (und eigentlich fast jeder, der was ereichen will) macht ja in seiner Freizeit auch viel für die Arbeit.
(6) gabrielefink · 08. November um 17:02
@3 Abgeordnete arbeiten auch in der Zeit, in der sie nicht im Plenarsaal oder der Ausschusssitzung sitzen und das nicht zu knapp!
(5) Troll · 08. November um 17:02
@4: Danke für die Übersicht (auch wenn es wikipedia ist, gehe ich jetzt mal von der Richtigkeit der Angaben aus). Dann ist die Summe aller Beteiligten der Ausschüsse 822. Bei 709 Abgeordneten wäre jeder im Schnitt in 1,16 Ausschüssen beteiligt. Ich weiß nicht, wie man da von einer Überlastung reden kann. Es wird phasenweise schon mal stressig werden, aber dafür sind die Diäten auch nicht gerade niedrig. Ich denke, viele andere Arbeitsplätze sind wesentlich stressiger.
(4) Pontius · 08. November um 16:53
@3 24 ständige Bundestagsausschüsse: <link>
(3) Troll · 08. November um 16:51
Der Bundestag ist doch extrem groß. Momentan sind es aufgrund von Überhang- und Ausgleichsmandaten ja sogar über 700 Abgeordnete. Ich habe keine Ahnung, wieviele Ausschüsse es zur Zeit gibt, aber bei der Menga kann ich mir eigentlich kaum vorstellen, daß der einzelne Abgeordnete zu sehr mit Arbeit eingespannt ist. Und bei den Debatten sind die meisten ja nur da, wenn es deren Angelegenheiten betrifft oder eine wichtige Abstimmung ansteht.
(2) gunty · 08. November um 16:50
Dann müssen die Abgeordneten auf Nebeneinkünfte und Lobbyarbeit verzichten, dann klappt das auch mit der Belastung!
(1) Pontius · 08. November um 16:41
Auch andere "Spitzenmanager" haben ungesunder Arbeitsbelastungen.