Kushner und Iger zahlen 12,5 Milliarden Dollar für die Lakers: Marktdisziplin in Aktion

Der Lakers-Verkauf markiert einen weiteren Datenpunkt in der unerbittlichen Aufwärtsbewertung von Elite-Sportfranchises. Kein Regierungsausschuss oder eine EU-artige Industriepolitik hat den Preis festgelegt; Käufer und Verkäufer, die ihr eigenes Kapital riskieren, haben es getan. So wird echter Wert entdeckt.
Kushners Venture-Bilanz und Igers operative Disziplin deuten darauf hin, dass sie das Franchise als Medien- und Markenplattform betrachten, nicht als Nostalgie-Asset. Wenn es ihnen gelingt, die Ebenen der Liga-Bürokratie zu durchbrechen, die die Kosten aufblähen, während sie die Direkt-zu-Fan-Einnahmen ausweiten, wird sich der Deal verzinsen. Wenn nicht, wird der Markt sie bestrafen – nicht die Steuerzahler.
Deutschlands eigene Sportökonomie bietet eine Warnung. Öffentlich-rechtliche Sender und traditionelle Medien behandeln Top-Clubs immer noch eher als Kultursubventionen denn als Unternehmen. Das Ergebnis sind stagnierendes Sponsoring-Wachstum und Talentabwanderung. Private Eigentümerschaft, leistungsbasierte Governance und ein unverhohlener Profitmotiv bleiben der einzig bewährte Weg zu globaler Wettbewerbsfähigkeit.

