Berlin (dts) - Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Kevin Kühnert plädiert dafür, Wertzuwächse von Grundstücken künftig "abzuschöpfen", etwa, wenn aus ihnen Bauland wird. "Grund für den Wertzuwachs ist allein eine entsprechende kommunale Ausweisung des Grundstücks als Bauerwartungsland", sagte er ...

Kommentare

(7) blinderhuhn · 30. April um 12:20
@6: Das wird 'ne Luftnummer wie Doofrindts Maut-nur-für-Ausländer. Sonst müßte der Staat (Stichwort: Gleichbehandlung von Vermögenswerten) bei jeder Änderung irgendeines Aktienkurses bei allen Aktionären Steuern einziehen, nicht nur bei denen die gerade ihre Aktien verhökern. (Und jetzt kommt die Stelle mit dem Teufel und dem Weihwasser: Oder gar erstatten...)
(6) Athanasie · 30. April um 11:57
@3: Nein eben nicht, es sei denn, sie haben das Geld, den Wertzuwachs zu bezahlen... der Kühnert koppelt das doch anscheinend nicht an einen Verkauf, sondern an die Änderungen des Nutzungsrechts... und natürlich sollte den Grundstücksspekulationen dringend Einhalt geboten werden, aber damit sollte an der richtigen Stelle angefangen werden und nicht beim kleinen Eigenheimbesitzer...
(5) anddie · 30. April um 10:45
Wenn ein Grundstück Bauland wird, ist i.d.R. auch höhere Grundsteuer fällig. Und ansonsten gibt es die Grunderwerbssteuer, welche beim Verkauf anfällt und sich am Kaufpreis (und damit am Wertzuwachs) orientiert. Ich verstehe jetzt gerade nciht, was Herr Kühnert also plant.
(4) usernummer · 30. April um 07:19
Ich finde, dass völlig sinnfreie Boden- und Immobilienspekulationen, die sich von jeglichen sozialen Wertvorstellungen komplett abgekoppelt haben, kräftig besteuert werden sollten. Das Gezocke mit dem Wohnen muss ein Ende haben. Ein bundesweiter Mietendeckel muss her, sonst explodiert irgendwann der soziale Sprengstoff.
(3) blinderhuhn · 30. April um 02:47
@2: Na und? Die Eigentümer bleiben einfach Eigentümer, sie können die Grundstücke schlicht und ergreifend nicht an sich selbst verhökern. Auch für noch so teuer Geld nicht.
(2) Athanasie · 30. April um 01:50
@1 Es geht um Grundstücke, welche noch kein Bauland sind, also auch nicht bebaut sein sollten und von denen der Wertzuwachs bei Änderung in Bauland vom Staat abgeschöpft werden soll... Das wäre für viele Grundstückseigentümer quasi eine Enteignung weil sie diesen Wertzuwachs überhaupt nicht aufbringen könnten... z.B. zu meinem Grundstücke gehören 11000 m² Freizeitfläche, Wert unter 0,70 €/m², würde die Gemeinde jetzt Bauland daraus machen, wären das plötzlich über 367€/m² = 4029300€ an den Staat
(1) Marc · 30. April um 01:24
Soll das laut Kevin auch für bereits bebaute Grundstücke gelten?
 
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