Kiew (dpa) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Vergabe des EU-Kandidatenstatus für sein Land als «historischen Moment» gewürdigt. «Die Zukunft der Ukraine liegt in der EU», schrieb Selenskyj am Donnerstagabend bei Twitter. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union ...

Kommentare

(4) tastenkoenig · 23. Juni um 08:41
Aus Sicht vieler Ukrainer soll das Ziel EU im Kampf gegen die Korruption helfen. Mit dieser Perspektive werden entsprechende Maßnahmen vermutlich etwas ernsthafter angegangen. Aber ja, das ist ein langer Weg. Und ein Kandidatenstatus ist noch lange kein Beitritt, solange die Ukraine im Krieg ist wird sie etliche Bedingungen gar nicht erfüllen können.
(3) Folkman · 23. Juni um 08:29
Naja, bis die Ukraine dann tatsächlich EU-Mitglied ist, dürften wohl 10 bis 30 Jahre vergehen, in denen noch so einiges passieren muss in dem Land. Im Moment ist es seitens der EU v.a. ein Signal, das der Ukraine Hoffnung geben und in ihrem Überlebenskampf bestärken soll...
(2) Martinoxoxo · 23. Juni um 08:13
Ich finde es eher schwierig die Ukraine in die EU zu integrieren. Aus folgenden Punkten, die in meinen Augen kaum mit der EU vereinbar sind. 1. Ausmaß an Korruption, Oligarchenstaat. 2. Strukturelle demokratische Defizite. 3. Kriegsstatus. Man könnte noch andere hinzuziehen, jedoch ist jeder dieser 3 Punkte so manifest, dass ich Zweifel habe, dass dies gut sein wird. Ich hoffe die EU implodiert nicht durch eine Staatenansammlung, die jetzt schon kaum zusammenpasst.
(1) locke · 23. Juni um 07:31
Und was passiert wenn es den Kandidaten Status gibt? Tritt die EU dann in den Krieg ein? Oder geht es nur um die Bezahlung der Schäden die der Russische Idiot anrichtet?
 
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