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Kranker Gaddafi will angeblich nach Südafrika

Gaddafi
Gaddafi Ende Mai während eines Treffens mit Südafrikas Präsidenten Zuma.

Istanbul/Bengasi (dpa) - Neue Gerüchte um Gaddafi: Der von den Rebellen immer stärker bedrängte libysche Machthaber will sich angeblich nach Südafrika absetzen, berichtete die arabische Zeitung «Al-Sharq Al-Awsat» am Mittwoch.

Muammar al-Gaddafis Büroleiter, Baschir Salih, habe bei seinen jüngsten Gesprächen in Mauretanien, Mali und Tunesien erklärt, sein Chef sei krank und wolle das Land verlassen, um sich medizinisch behandeln zu lassen.

Nach Informationen der Zeitung soll Gaddafi den südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma gebeten haben, ihn und seine Familie aufzunehmen. Angeblich soll Gaddafi, um seine sichere Ausreise zu garantieren, auch Kontakt zu französischen und britischen Spitzenbeamten aufgenommen haben.

Die Rebellen sind in den vergangenen Tagen weiter auf die Hochburgen der Gaddafi-Anhänger in Tripolis und Sirte vorgerückt. Sie verzeichneten dabei jedoch zum Teil hohe Verluste in den eigenen Reihen. Die Medien der Aufständischen meldeten am Mittwoch, in der Stadt Al-Sawija, 50 Kilometer westlich von Tripolis, leisteten Gaddafis Truppen immer noch erbitterten Widerstand.

Konflikte / Libyen
17.08.2011 · 11:40 Uhr
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