Berlin (dpa) - Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer will gefährdete afghanische Helfer der Bundeswehr vor dem Abzug vereinfacht und schnell nach Deutschland holen. «Wir reden hier von Menschen, die zum Teil über Jahre hinweg auch unter Gefährdung ihrer eigenen Sicherheit an unserer ...

Kommentare

(31) tastenkoenig · 19. April um 13:58
Nichtsdestotrotz geht es heute nicht mehr darum, ob man hätte reingehen sollen, sondern wie man wieder rauskommt möglichst ohne damit neue Opfer zu schaffen.
(30) Tommys · 19. April um 13:52
@29 "stupid und blöd und unpassend" bezieht sich auf den Vergleich..ok... Das Vergleiche immer hinken ist schon klar. Afghanistan befindet sich seit geschätzten 35 Jahren im Krieg. Lösung mit Einmarsch aussen? Sehe ich nicht... Dort treffen spezifische Volksgruppen aufeinander die in mehr oder weniger und unziviler Weise aufeinander losgehen. Guter Rat ist teuer. Die Lösung ist zu finden dort wo die Ursache begann.. da muss ich mehr und tiefer graben und dazu jetzt was zu sagen...
(29) Samderi · 19. April um 12:39
@28 Konkret habe ich deine Vergleiche kritisiert und angeprangert, aber dich nicht beleidigt. Zugegeben ich habe mich dabei etwas barsch ausgedrückt, dennoch erfolgten von mir keine Beschimpfungen wie aus einem Maschinengewehr. Solltest du dich dennoch beleidigt fühlen, dann möchte ich mich dafür entschuldigen. Die Ortskräfte sind eher in den Augen der Taliban Kollaborateure. Wie könnte denn deiner Meinung nach in Afghanistan was bewirkt werden? Die Taliban lehnten schon 1994 Gespräche ab...
(28) Tommys · 19. April um 12:03
@27 ich bin gegen Krieg und will keine Soldaten als potentielle Mörder haben. Ich bin auch gegen beleidigende Worte wie sie aus deinem Mund prasseln wie aus einem Maschinengewehr. Deine Meinung interessiert mich nicht, da für mich der ganze Sinn des Krieges in Frage steht. Will ich in einem Land etwas bewirken, dann bewirke ich etwas und mische mich nicht in innere Angelegenheiten anderer Kulturen ein. Klar, als Eindringling, will ich den Kollaborateure helfen... Und entwurzele sie einfach mal?
(27) Samderi · 19. April um 10:57
@20 Um mal an deinem blöden & unpassenden Vergleich anzuknüpfen: Die Ortskräfte nahmen keine Drogen sondern wollten die Dealer (Taliban) loswerden. Der Krieg ist gescheitert und die von dir genannten Konsequenzen und die daraus resultierende Verantwortung sollte man übernehmen. Somit ist es richtig die Ortskräfte aufzunehmen, die diese Hilfe in Anspruch nehmen wollen. In Hinblick auf diese "Vergleiche" weise ich nochmal auf den ersten Satz in @19 hin.
(26) LordRoscommon · 19. April um 03:31
@25:: Warum ist 1+2 genausoviel wie 5-2? Da ist keine Zahl diselbe. Ein Fall für Gallileo Mystery ... ^^
(25) Han.Scha · 19. April um 03:16
@22: Radikal sein heißt, sich um die Wurzeln kümmern. "Kollaborateure" haben einfach aufs falsche Pferd gesetzt. Warum sollten wir diese Leute, die uns vertrau(t)en und unterstütz(t)en, nicht bei uns aufnehmen?
(24) Tommys · 18. April um 23:46
@23 Danke .... das muss vom Temperament kommen....
(23) tastenkoenig · 18. April um 23:33
@22: Du hast ein großes Talent, sowas von *nicht* auf den Punkt zu kommen.
(22) Tommys · 18. April um 23:20
@21 "Unmittelbar nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 in den USA, bei denen mehr als 3.000 Menschen starben, begann der Afghanistan-Krieg. Der Auslöser: Die islamistische Taliban-Regierung Afghanistans unterstützte die für die Anschläge verantwortliche Terrorgruppe al-Qaida" und die wurde mal von den USA aufgebaut zur Zerstörung von Regierungen.... und dann wurde auch das hilfreiche Deutschland, also Deutschland hilfreich in den Konflikt gezogen..
(21) tastenkoenig · 18. April um 17:51
Was ist jetzt eigentlich Deine Aussage? Wer hilft, ist selbst schuld?
(20) Tommys · 18. April um 17:29
Man kann sich immer rausreden... Wer ist mal anfängt Drogen zu nehmen muss auch die Konsequenzen tragen... Die Frage ist ...muss man dann erst anfangen? Und dann und notwendige Unnotwendigkeiten schaffen? @16 @17 @18
(19) Samderi · 18. April um 16:07
@16 Der Afghanistan Konflikt ist doch etwas komplexer als ihn mit stupiden Vergleichen beschreiben zu können. Den Sinn und die Notwendigkeit dieses Einsatzes / Krieges ist eine andere Thematik, dennoch ändert es nichts an dem Ist-Zustand. Auch erkenne ich hier keine "Entwurzlung" wenn man den afghanischen Helfern hier Asyl anbietet.
(18) LordRoscommon · 18. April um 15:48
@16: Um mal in deinem Bild zu bleiben: Bei einem Raubüberfall überlassen die Räuber den Fahrer nicht einfach der Polizei.
(17) tastenkoenig · 18. April um 15:26
Die Sinnhaftigkeit des Einsatzes ist eine andere Frage. Er hat stattgefunden. Nun muss man die Verantwortlichkeiten, die sich aus seinem Ende ergeben, übernehmen.
(16) Tommys · 18. April um 15:15
Wer in einen Krieg zieht und sich beteiligt ist sich des Risikos bewusst.... so wie bei einem Raubüberfall auch der Fahrer mit belangt wird. Was hat die NATO in Afghanistan zu tun ? wo und wie wird Deutschland am Hindukusch verteidigt? das sind doch alles fisematenten. Die Entwurzelung der Menschen wird nur fort betrieben. @15 @14 @13
(15) Samderi · 18. April um 14:57
@12 Es ist auch kein wegführen... @13 Danke! Wie aber wie man das an vorherigen Kommentaren sehen kann, wollen es viele einfach nicht begreifen...
(14) Chris1986 · 18. April um 13:21
Ich muss mich da @13 anschließen. Die Menschen, die der Nato vor Ort geholfen haben, haben sich bereits einem Risiko ausgesetzt indem sie Partei ergriffen haben. Durch den Abzug erhöht sich deren Risiko und es sollte nur fair sein diesen Menschen zumindest das Angebot zu machen das Land ebenfalls zu verlassen. Auch für die Zukunft sollte das zeigen: Wer auf unserer Seite steht/uns hilft, den lassen wir nicht im stich.
(13) tastenkoenig · 18. April um 13:03
Ist das so schwer zu begreifen? Aus Sicht der Taliban und anderer, die die westlichen Armeen dort nicht als Hilfe, sondern als Besatzer wahrgenommen haben, sind diese Leute Kollaborateure. Es ist eine Selbstverständlichkeit, sie nicht einfach ihrem Schicksal zu überlassen und ihnen zumindest ein Angebot zu machen. Sie müssen es ja nicht annehmen. Gleichzeitig ist es ein Eingeständnis des Scheiterns. Was man an Gutem erreicht hat wird kaum Bestand haben.
(12) Tommys · 18. April um 12:54
@11 ok, lass mich das Wort wegführen sagen....
(11) Samderi · 18. April um 12:45
@9 Äpfel mit Birnen Vergleich. Was soll daran ein "bisschen Entführung" sein? @10 Die BW ist Vorort auf viele einheimische Zivilkräfte angewiesen (Versorgung, Logistik, Dolmetscher,...). Diese und deren Familien werden von der Taliban gezielt bedroht. <link> & <link>
(10) 17August · 18. April um 12:37
warum und wozu braucht die BW Helfer?? Ist sie pflegebedürftig?
(9) Tommys · 18. April um 12:08
Das mutet extrem merkwürdig an. Da geht man in ein fremdes Land führt Krieg und nach verlorenem Krieg nimmt man die dort einheimischen Menschen mit. Ein bisschen wie eine Entführung. Ich wünschte ich könnte auch einige meiner Helfer als ich in Afrika unterwegs war nach Deutschland bringen. Doch merkwürdigerweise wollten die alle in Afrika bleiben und ihrem Land weiterhelfen es aufzubauen. Was tun denn dann diese Menschen hier und nicht dort? Man nutzte sie, jetzt sind sie in Gefahr...
(8) Han.Scha · 18. April um 09:33
@7: Solange sie mir nicht mitgeteilt werden, kann ich von den Kenntnissen der Frau AKK wenig profitieren. Information geht m.W. anders.
(7) pullauge · 18. April um 09:29
wenn es welche gibt wird AKK sie kennen @6
(6) Han.Scha · 18. April um 09:28
Gibt es Informationen, wie die anderen beteiligten Nato-Staaten ihre Ortskräfte behandeln?
(5) BranVan · 18. April um 09:20
@3 die sind bestens ausgebildet aber durch ihre Mitarbeit bei uns nun gefährdet.
(4) pullauge · 18. April um 09:05
wird wohl Dauerbaustelle
(3) Mike_1 · 18. April um 08:25
das ist doch zum Haareraufen, das Land Afghanistan kocht weiter und die einstigen Retter wollen es jetzt verlassen und Deutschland nimmt eine Anzahl X zu sich um diese aus ihrem sozialen Umfeld zu reißen, wäre es nicht besser gewesen in den Jahren diese Anzahl X so auszubilden das das Land Afghanistan sich selber schützen kann und einen Restart erleben kann?
(2) Grizzlybaer · 18. April um 08:12
Schade, dass soviel investiert wurde und Afghanistan bald wieder in die alten Zustände zurückfallen wird.
(1) MrBci · 18. April um 06:52
Sind die nicht alle gefährdet?
 
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