Könnte Kevin Warsh einen Bitcoin-Aufschwung auslösen? Die Einschätzung von ChatGPT

Kevin Maxwell Warsh, der von Donald Trump als neuer Vorsitzender der US-Notenbank Federal Reserve nominiert wurde, hat am 22. Mai offiziell sein Amt angetreten. Der 56-jährige Finanzexperte und Anwalt gilt als erster Bitcoin-Befürworter in dieser Position, was in der Krypto-Community Spekulationen über mögliche positive Auswirkungen auf die größte digitale Währung ausgelöst hat. Doch was sagt ChatGPT dazu?
Wird Bitcoin steigen?
Der beliebte KI-Chatbot beschreibt Warsh nicht als „Neuling“, da er bereits als Gouverneur der Fed gedient hat. Er ist bekannt für einen „marktsensiblen Ansatz“, seine Skepsis gegenüber einer langanhaltend lockeren Geldpolitik und seine engen Verbindungen zur Wall Street.
ChatGPT betont, dass dies von Bedeutung ist, da der Bitcoin-Kurs zunehmend mit den Liquiditätsbedingungen und den Erwartungen an die Fed-Politik verknüpft ist. Ein positiver Fall für Bitcoin wäre, wenn Warsh schnellere Zinssenkungen signalisiert, was derzeit jedoch unwahrscheinlich erscheint, sowie einfachere finanzielle Bedingungen und Unterstützung für die Marktstabilität.
Unter solchen Bedingungen könnte Bitcoin florieren, da die Liquidität steigen würde, die realen Renditen wahrscheinlich sinken und Investoren nach alternativen Wertspeichern suchen würden.
„A more ‘market-friendly’ Fed could quickly revive risk appetite – and bitcoin is often the first to react,“ sagte ChatGPT.
(Nicht so) Verborgene Risiken
Allerdings weist der KI-Chatbot auch auf ein anderes Szenario hin, das er als „nicht alle Tauben sind bullisch“ beschreibt. Warsh hat Bedenken hinsichtlich der „anhaltenden Inflation“ geäußert, die nach dem Krieg gegen den Iran deutlich geworden ist, sowie der „übermäßigen monetären Expansion“.
Folglich könnte eine Fortsetzung der von Jerome Powell eingeschlagenen, restriktiveren Geldpolitik zu höheren Zinsen führen, die Druck auf risikobehaftete Anlagen, einschließlich Bitcoin, ausüben könnten.
ChatGPT warnt zudem, dass der Markt allein durch die Ernennung von Warsh wahrscheinlich keine signifikante Volatilität erleben wird. Es wären klarere Signale erforderlich, und einige der Schlüsselfaktoren, die mehr Schwankungen auslösen könnten, sind:
- Erste politische Rede
- Erwartungen an den Dot-Plot
- Tonlage zu Inflation versus Wachstum

