CinemaXXL.de

Knorr-Bremse-Aktie etwas leichter: Knorr-Bremse bleibt auf dem Gaspedal

"Nach einem sehr erfolgreichen Start in das Jahr 2019 konnten wir trotz eines schwieriger werdenden Marktumfeldes im Umsatz das beste Halbjahr und im Ergebnis eines der besten Halbjahre der Unternehmensgeschichte verbuchen", sagte Finanzvorstand Ralph Heuwing bei Vorlage des Halbjahresberichts

Den Umsatz steigerte Knorr-Bremse im zweiten Quartal um 8,1 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro, das EBIT wuchs um 6,5 Prozent auf 259 Millionen Euro. Die operative EBIT-Marge legte dabei um einen Prozentpunkt auf 15,5 Prozent zu. Das Ergebnis je Aktie stieg auf 1,00 Euro von 0,85 Euro im Vorjahreszeitraum.

Erste Bremsspuren zeigten sich nur beim Auftragseingang, der im Quartal um 1,8 Prozent nachgab, auch wenn er auf Sicht der ersten sechs Monate noch um 1,8 Prozent über dem Vorjahreswert lag. Insgesamt setzte sich Knorr-Bremse aber mit seinem Fokus auf Schienen- und Nutzfahrzeuge deutlich positiv von anderen Industriegüter-Märkten, insbesondere dem Automobilsektor, ab. Beide Divisionen und alle wichtigen Regionen trugen zu dem Umsatzwachstum im Halbjahr bei.

Das Unternehmen bestätigte seinen Ausblick für 2019. Knorr-Bremse erwartet einen Umsatz von 6,875 bis 7,075 Milliarden Euro nach 6,616 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Die operative EBITDA-Marge, also vor Restrukturierungsaufwendungen, soll 2019 auf 18,5 bis 19,5 Prozent steigen von 17,8 Prozent 2018. Diese Marge lag im zweiten Quartal mit 19,1 Prozent in der oberen Hälfte der Prognosespanne und 2,1 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.

Knorr-Bremse-Anleger sichern Gewinne - Auftragseingang schwach

Nach gut 10 Prozent Kursplus in fünf Handelstagen haben die Anleger am Donnerstag bei Knorr-Bremse Gewinne gesichert. Die Papiere des Bremsenspezialisten lagen zum Handelsschluss mit 0,38 Prozent im Minus bei 91,50 Euro. Die Münchner legten zwar solide Geschäftszahlen vor und bestätigten ihre Prognose. Analysten monierten allerdings in ersten Reaktionen den schwachen Auftragseingang.

Der mit seinem "Sell"-Votum ohnehin skeptische Analyst Frederik Bitter von Hauck & Aufhäuser rechnet im zweiten Halbjahr mit einer Abschwächung des Wachstums. Auch Akash Gupta von JPMorgan sieht leichte Risiken für die Umsatzerwartungen am Markt. Er hält die Papiere für fair bewertet und sieht kaum Kurspotenzial.

FRANKFURT (Dow Jones) / FRANKFURT (dpa-AFX Broker)

Aktie im Fokus
[finanzen.net] · 12.09.2019 · 17:58 Uhr
[0 Kommentare]
 
Diese Woche
19.09.2019(Heute)
18.09.2019(Gestern)
17.09.2019(Di)
16.09.2019(Mo)
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News