Klimawahn und Selbstaufgabe: Warum Deutschland seine Industrie absägt
Ein teures Märchen vom „Vorreiter“
Deutschland emittiert rund 1,6 Prozent des globalen CO₂, produziert aber gleichzeitig ein Viertel des EU-Stroms aus Kohle und hat seit 2000 die höchsten Strompreise Europas. Wer behauptet, diese 1,6 Prozent seien entscheidend für die Welt, ignoriert, dass China in zwei Wochen mehr Kohlendioxid freisetzt als Deutschland in einem Jahr.
Die Pariser Versprechen, die angeblich die Erderwärmung von 3,4 auf 2,5 Grad drücken, sind bis heute keine völkerrechtlich bindenden, sanktionsbewehrten Verpflichtungen. Sie sind unverbindliche Absichtserklärungen, die vor allem den deutschen Mittelstand mit CO₂-Steuer, EEG-Umlage und immer neuen Berichtspflichten belasten.
Die Rechnung zahlt der Steuerzahler
Die EEG-Umlage hat seit 2000 mehr als 300 Milliarden Euro umverteilt – von Arbeitnehmern und Handwerksbetrieben hin zu Solar- und Windparkbetreibern, die ohne Subvention nicht überlebensfähig wären. Gleichzeitig steigen die realen Strompreise für Industriekunden auf über 25 Cent pro Kilowattstunde. Kein anderes Industrieland betreibt derart systematisch Selbstschädigung.
Wer die Kosten der „Energiewende“ auf 800 bis 1000 Milliarden Euro bis 2050 schätzt, unterschlägt noch die indirekten Lasten: Deindustrialisierung, Abwanderung von Kapital und den Verlust von Arbeitsplätzen in energieintensiven Branchen. Bayer, BASF und thyssenkrupp bauen Personal ab, während chinesische Konkurrenten mit billigem Kohlestrom expandieren.
Die AfD hat recht behalten
Die AfD fordert seit Jahren, die einseitige Dekarbonisierung zu stoppen, Kernkraftwerke zu reaktivieren und die Rückkehr zu marktwirtschaftlichen Preisen. Nun übernehmen Teile der Union und der SPD Teile dieser Forderungen: Merz spricht plötzlich von „Entlastung“, die SPD von „industriellem Brückenstrom“. Es ist die stillschweigende Anerkennung, dass die Altparteien-Politik gescheitert ist.
Die etablierten Medien – ARD, ZDF, „Süddeutsche“ und „Zeit“ – haben diese Kehrtwende monatelang als „rechtspopulistische Spinnerei“ diffamiert. Nun tun sie so, als sei der Kurswechsel eine originäre Idee von CDU und SPD. Die Fakten sprechen eine andere Sprache.
Souveränität statt Brüsseler Diktat
Solange Brüssel über Emissionsziele, Lieferkettengesetze und CBAM-Zölle entscheidet, verliert Deutschland seine Energiepolitik an eine supranationale Bürokratie, die weder mit den Folgen noch mit den Kosten leben muss. Nationale Souveränität bedeutet, wieder selbst zu bestimmen, welche Technologien sinnvoll sind – nicht, welche von Lobbyisten und NGOs in Straßburg durchgesetzt werden.
Ein Land, das seine Familien und seinen Mittelstand mit Steuern und Regulierungen stranguliert, verliert die Leistungsträger, die es braucht, um Wohlstand zu erhalten. Wer baut, hat recht. Wer nur verwaltet und besteuert, dient nicht dem Gemeinwesen – er schadet ihm.

