Berlin (dpa) - Es ist laut an mehrspurigen Straßen, in Einflugschneisen und an Bahnstrecken. Auch die Luft ist dort nicht die Beste. Am meisten betroffen von Lärm und Abgasen sind die Anwohner - Untersuchungen zufolge in mehrfach belasteten Gebieten vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen. Sie ...

Kommentare

(16) palace · 13. August um 22:38
Imho stimmt irgendwas mir dieser News nicht.Mir scheint, als würden die schon immer schlechteren Verhhältnisse nun mit Gewalt auf ein Klimathema geschoben werden wollen. Das war auch vor de Klimadiskussion schon so.
(15) Bonsai · 13. August um 21:09
@14 Ohne eine Veränderung der Wirtschaft ist das mMn undenkbar. Das Konsumverhalten kann sich nur verändern wenn man gesellschaftlich geplante Obsoleszenz thematisiert und bekämpft. Eine Waschmaschine kann aus technischer Sicht ein Leben lang halten, aber kein Hersteller kann sich das leisten.
(14) thrasea · 13. August um 21:07
2/2 – "Interessanterweise wird der Begriff "unsozial" im Zusammenhang mit klimapolitischen Fragen erstmals intensiv auch von Leuten genutzt, die sich bislang fürs Soziale nicht so interessiert haben. Gerade Politiker, die Umverteilung gern als "Gleichmacherei" verurteilen, verweisen plötzlich auf "soziale Gerechtigkeit", wenn es um eine einheitliche CO2-Besteuerung und den Abbau klimaschädlicher Subventionen geht." Passt perfekt, oder?
(13) thrasea · 13. August um 21:06
Hier übrigens ein sehr interessanter Beitrag zur Debatte von Christian Stöcker auf SPON: <link> "[...] dass eben für diese maximal veränderungsunwillige Familie Politik gemacht werden soll. Sie fährt nun mal ein Auto mit Verbrennungsmotor, vermutlich einen Diesel, sie wohnt nun mal weit vom Arbeitsplatz entfernt, sie isst nun einmal jeden Tag Fleisch, gern auch zweimal, sie fährt nun mal nicht gern S-Bahn, sie wohnt nun mal in einem schlecht gedämmten Haus mit Ölheizung." – 1/2
(12) wimola · 13. August um 20:51
Also langfristig! vermute ich auch, dass einkommensstarke Haushalte letztlich weniger verbrauchen. Ärmere Haushalte werden nicht in der Lage sein, energiefressende Haushaltsgeräte auszutauschen oder entsprechende Autos zu erwerben. Falsch könnte meine Vermutung sein, wenn sich das Konsumverhalten weiter so entwickelt und durch Kauf unnützer Dinge schlichtweg viel Energie vergeudet wird. --- Naja, ich hoffe ja auf Einsicht ... und dann könnte meine vorgenannte Annahme ggf. richtig sein.
(11) itsMike · 13. August um 20:24
@10 Und die mit dem Häuschen im Grünen haben die Solarzellen auf dem Dach und zocken die Armen auch noch beim Strom ab ;-)
(10) thrasea · 13. August um 20:06
@9 Überdenke das nochmal. Kleine Mietwohnung vs. großzügiges Häuschen im Grünen mit offenem Kamin und Wintergarten. Altes, kleines Auto vs. neuen, tonnenschweren SUV plus schicken Zweitwagen und Motorrad als Hobby. Ja, das sind alles Klischees - aber mindestens genau so plausibel wie deine. Beispielrechnung für verschiedene Haushaltstypen vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung: <link> @7 Bitte ein bisschen konkreter. Was wird nicht durchsetzbar sein?
(9) itsMike · 13. August um 19:44
@5 Falsch. Die Armen wohnen in den schlecht isolierten alten Häusern und fahren wenn überhaupt die alten Stinkerkarren weil sie in der Schichtarbeit morgens um 5 sonst gar nicht zur Arbeit kommen. Die Besserverdiener fahren die sparsamen Autos und wohnen in modernen gut isolierten Häusern mit sparsamen Heizungen. Die sozial schwachen werden bei einer CO2-Steuer immer die Arschkarte haben. Steuern sind die Antwort der Politik auf FFF und die freuen sich auch noch auf lebenslanges Zahlen.
(8) Bonsai · 13. August um 19:29
Auch wenn der Staat keine Einnahmen durch die CO2 Steuer will, allein die Verwaltung wird ein beträchtliches Sümmchen kosten. H4er werden von der Kopfpauschale nichts haben. Das Amt wird ihnen das von der Stütze abziehen wie jedes andere Einkommen.
(7) ehrrol · 13. August um 17:50
Die Kopfpauschale ist totaler Blödsinn. da wird mit Werten gerechnet die nie durchsetzbar sind und am Ende zahlen alle mächtig drauf
(6) SHADOWAS84 · 13. August um 16:49
Die kleinen trifft es doch immer am meisten, hier sollte der Staat den kleinen helfen.
(5) thrasea · 13. August um 16:27
@3 Falsch. Genau diesen Menschen helfen die geplanten Änderungen am meisten, wie du dem Beitrag entnehmen kannst. Wenn die CO2-Steuer als Kopfpauschale rückerstattet wird, können arme Menschen sogar noch Plus machen.
(4) Marcoblue · 13. August um 16:18
Ist wie bei jeder anderen Kriese. Die Armen trifft es (relativ betrachtet) immer am härtesten.
(3) ehrrol · 13. August um 16:09
Und diese Menschen müssen dann besonders viel ihres Einkommens dafür aufwenden, dass die grünen ihre CO2 Steuer bekommen und schön weiter die meisten Flugmeilen im Bundestag zusammen bekommen
(2) wimola · 13. August um 15:45
@1) Tja, ich erwartete unter dem Titel nicht, dass es sich um Deutschland handelt ... - irgendwie dachte ich spontan an die Menschen, die "wirklich" die Auswirkungen ertragen müssen.
(1) Muschel · 13. August um 14:15
Komisch, noch kein Kommentar dazu? Offenbar dennkt niemand an diese Leute. wie immer. Der Wohlstand wird mit tollen Worten gerechtfertigt.
 
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