Berlin (dts) - Zum Start des Thüringer Förderprogramms zur Vermeidung von Elektroschrott fordert die Bundestagsabgeordnete Katja Kipping (Die Linke) die Auszahlung eines Reparaturkostenzuschusses für Elektrogeräte in allen Bundesländern. "Das Thüringer Modell ist ein wichtiger Beitrag zur ...

Kommentare

(7) Pomponius · 15. Juni um 02:57
Arbeitsanfall Hersteller: Ausladen, Auspacken, Verbuchen (Absender+Gerät), Drucken Begleitpapier+Aufkleber, Transport zum Reparaturplatz, Öffnen, Fehlersuche, holen Ersatzteil aus dem Lager, Aus-/Ein-/Zusammenbau, Funktions- und Sicherheitsprüfung, Transport zum Versand, Drucken Rechnung/Lieferschein, Verpacken, Laden in den LKW. Für Personal-/Sach-/Raum- und Entsorgungskosten, Porto etc. habe ich 12,00€ angesetzt. Billiger geht es nicht, ich kenne die Verhältnisse.
(6) Pomponius · 15. Juni um 02:46
Die minimalsten Reparaturkosten für ein Gerät betragen ohne Ersatzteil ca. 25 Euro! Da kann sich jeder ausrechnen ob eine Reparatur sinnvoll ist. Einlieferung: Fahrtkosten+Parkgebühr 3,00€ Packset 2,00€ Porto 5,00€ Abholung weil nicht zu Hause: 3,00€ Summe der eigenen Kosten 13,00€ (abhängig von den eigenen Fahrtkosten, im Beispiel habe ich meine Kosten veranschlagt). An diesen Kosten beteiligt sich niemand!
(5) LordRoscommon · 15. Juni um 02:30
@4: Das machts nicht besser - im Gegenteil. Wie ich schon sagte: Das ist nicht nur Billig-Krempel. Das CE-Kennzeichen riegen ja auch in Europa - auch in Deutschland - hergestellte Geräte, und da kann man verlangen, dass die reparaturfähig sind. Das verteuert die Produktion nur marginal.
(4) Joey · 15. Juni um 02:13
@3 Das Objekt, welches ich zwecks Entnahme des Akkus zerstört habe, war eine elektrische Zahnbürste eines recht bekannten Herstellers. ;-)
(3) LordRoscommon · 15. Juni um 01:52
@1: Solcher Schrott-ab-Fabrik sollte kein CE-Kennzeichen kriegen und damit in Europa unverkäuflich sein. Das ist ja nicht nur Billig-Krempel sondern auch so teurer Mist wie iPhones.
(2) slowhand · 15. Juni um 01:03
>> "Manchmal ist es teurer, ein Elektrogerät zur Reparatur zu bringen, als sich ein neues zu kaufen" << Manchmal? Das ist Programm, Wirtschaftswachstum um jeden Preis.
(1) Joey · 15. Juni um 00:34
Ob man da einen Reparaturbonus zahlen sollte.. weiß nicht. Aber man sollte es bestrafen, wenn Geräte unreparierbar gemacht werden. Ich weiß nicht mal mehr, wie viele Elektrogeräte ich schon verschrotten mußte, nur weil der enthaltene Akku nicht auszuwechseln war, ohne dabei das Gerät kaputt zu machen. Und habe ich das Gerät dann zu diesem Zweck aus Neugierde kaputt gemacht, fand ich darin meist den so ziemlich billigsten Schrottakku, den ich mir vorstellen konnte. *grrrrrr*
 
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