Bad Salzschlirf (dpa) - Einvernehmliche Ehescheidungen im Express-Tempo, die Zeit und Geld sparen, wird es zum Bedauern der deutschen Standesbeamten so schnell nicht geben. «Wir konnten uns mit der Initiative leider nicht durchsetzen. Offenbar halten Lobby-Verbände dagegen», teilte der Bundesverband ...

Kommentare

(14) Mehlwurmle · 16. November um 23:19
Wie viele gelernte Anwälte sitzen eigentlich im Bundestag?
(13) Pontius · 16. November um 08:39
@12 Längere Pausen?
(12) Hannah · 16. November um 08:34
Ich verstehe die Standesbeamten nicht. Das sind doch Beamte? Fest angestellt beim Staat. Da gibt es doch keine Gefahr, dass sie arbeitslos werden.
(11) Troll · 16. November um 08:21
@9 Außerdem ist es oft so, daß der Scheidungswunsch nur einsitig besteht. Da sollte der andere Partner auch die Chance haben, das noch irgendwie zu retten.
(10) Joywalle · 16. November um 08:19
@8@9 Ich sehe schon, ihr habt beide keine Scheidung hinter Euch. Das Amtsgericht nimmt einen Scheidungsantrag erst an, wenn beide Parteien nachweisen können, dass die 12 Monate Trennungsjahr bereits um sind. Vorher kann man den Antrag gar nicht wirksam stellen.
(9) flowII · 16. November um 08:13
@8 das wusste ich nicht. dachte da gibs nen formular fuer, was beide unterschreiben und mit eingang beginnen die 12 monate
(8) Troll · 16. November um 08:11
@7 Wieso 12 Monate unglücklich sein? Im Trennungsjahr lebt man doch schon getrennt und geht eigene Wege. Und wenn man schon vorher getrennt war (also ein Partner ausgezogen ist usw.) zählt das zum Trennungsjahr. Das Trennungsjahr beginnt nicht zwangsläufig erst mit dem Scheidungsantrag.
(7) flowII · 16. November um 08:06
gibt man sich vor dem trennungsjahr nicht schon zeit?? warum dann noch weitere 12monate ungluecklich sein ... mich wuerde ja mal interessieren, ob dieses konzept auch erfolg hat (dann aber auch wieder lebenslang ein paar). gibs da statistiken zu?
(6) Joywalle · 16. November um 08:00
@5 Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Zwar hat das Trennungsjahr bei mir und meiner ExFrau nicht geholfen, die Ehe zu retten, dennoch finde ich, dass Schnellverfahren außer in Extremsituationen, die zB im Zusammenhang mit erfolgten oder zu befürchtenden Straftaten stehen können, nicht notwendig sind. Es sind bereits genügend Werte, die auf unserer abendländlichen Kultur gründen, in dieser schnelllebigen, teils zur Beliebigkeit verkommenen Gesellschaft den Bach runter gegangen.
(5) Troll · 16. November um 07:53
... aber die hier vorgetragenen Gründe sind die dämlichsten Gründe, die man nennen kann.
(4) Troll · 16. November um 07:52
Aber mal ehrlich, die Ehe verliert ja so total an Bedeutung. Eigentlich sollten Scheidungen sowieso die Ausnahme sein. Wer heiratet, entscheidet sich ja in der Regel, für immer mit dieser Person zusammen zu sein. Dann sollte man sich lieber besser überlegen, ob man überhaupt heiraten will. Und wenn Scheidung, sollte sich dann natürlich eindeutig zeigen, daß die Ehe zerrüttet ist. Es gibt ja noch die Härtefallscheidungen, die schneller gehen. Insofern bin ich auch gegen das Schnellverfahren, ...
(3) flowII · 16. November um 06:40
wenn man sich schneller und billiger scheiden lassen kann, dann heiratet man vielleicht auch schneller und oefter. ergo haben sie doch was mit der scheidung zu tun preprocessing quasi
(2) Joywalle · 16. November um 06:29
Was haben Standesbeamte mit Scheidungen zu tun? Bislang gar nix. Das Ganze erfolgt durch das Familiengericht Ein Standesbeamter mischt bei dem ganzen Verfahren überhaupt nicht mit.
(1) HPA · 16. November um 06:16
Das ist ja wohl das dämlichste Argument aller Zeiten gegen schnelle Verfahren bei einvernehmlichen Angelegenheiten... Ja, ihr seid euch einig, und könntet friedlich miteinander um- bzw. auseinander gehen, aber dann könnte sich kein eigentlich unbeteiligter Dritter daran bereichern. Deswegen geht das leider nicht...
 
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