Kein Untersuchungsausschuss zu Bundeswehr-Affären
27. Januar 2011, 15:05 Uhr · Quelle: dpa
Berlin (dpa) - Einen Untersuchungsausschuss des Bundestags zur Aufklärung der jüngsten Bundeswehr-Affären wird es vorerst nicht geben. Die Linksfraktion lehnte die Ausweitung des bestehenden Kundus-Ausschusses ab - wie zuvor schon die SPD. Zur Aufklärung der aktuellen Vorfälle sei eine unabhängige Kommission notwendig. Das forderte Fraktionsvize Jan van Aken. Dafür zeichnet sich aber ebenfalls keine Mehrheit ab. Die Bundeswehr steht derzeit wegen der Zustände auf dem Segelschulschiff «Gorch Fock», eines tödlichen Unfalls in Afghanistan und geöffneter Feldpost in der Kritik.

