Karadzic boykottiert weiter Prozess

Den Haag (dpa) - Der Völkermord-Prozess gegen den ehemaligen Serbenführer Radovan Karadzic ist für mehrere Tage unterbrochen worden. Das Gericht in Den Haag will über die mögliche Einsetzung eines Pflichtverteidigers für Karadzic beraten. Karadzic nahm zwar heute an einer Anhörung teil. Das Verfahren will er aber weiter boykottieren. Karadzic verlangte erneut mehr Zeit zur Vorbereitung seiner Verteidigung. Er machte klar, dass er mit einem Pflichtverteidiger nicht zusammenarbeiten werde.
UN / Kriegsverbrechen
03.11.2009 · 18:14 Uhr
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