Karadzic bekommt Pflichtanwalt

Den Haag (dpa) - Der wegen Völkermordes angeklagte einstige Serbenführer Radovan Karadzic darf sich nicht mehr selbst vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag verteidigen. Der Gerichtshof wies ihm einen Pflichtanwalt zu. Es reagierte damit auf den Boykott des Verfahrens durch Karadzic. Dadurch wird der Prozess zwar aus einer juristischen Sackgasse geholt, jedoch verzögert sich das Verfahren um mehrere Monate bis zum 1. März 2010. Der Pflichtverteidiger muss sich erst einarbeiten.
UN / Kriegsverbrechen
05.11.2009 · 17:35 Uhr
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