Kabarettistin Baydar kritisiert Polizeiarbeit

Berlin (dts) - Im Zusammenhang mit den Ermittlungen um sogenannte "Todeslisten" und Drohmails aus der rechten Szene kritisiert die Kabarettistin Idil Baydar die Polizeiarbeit. "Mein Leben ist nicht so wie es vorher mal war. Ich bin bedroht", sagte Baydar der ARD. Selbst wenn ihr etwas passieren würde, habe sie Zweifel, "ob die Polizei das auch aufklärt".

Ihre persönlichen Daten waren zuvor von einem hessischen Polizeirevier abgefragt worden. Anschließend habe sie nur aus der Presse von der Affäre um Drohmails, die von hessischen Polizeicomputern verschickt worden sein sollen, erfahren. "Von der Polizei habe ich bis heute nichts gehört. Das trägt auch nicht gerade zur Vertrauensbildung bei." Baydar hatte selbst eine Drohmail bekommen, die mit "NSU 2.0" unterzeichnet ist. Zwei weitere Fälle sind bekannt, die rechtsextreme Drohschreiben bekommen haben. Baydar fordert von der Polizei eine Untersuchung: "Wie lange soll das denn noch so weitergehen", so die Kabarettistin.
Politik / DEU / Gesellschaft / Leute
15.07.2020 · 00:38 Uhr
[1 Kommentar]
 

Viel Show mit Biden: Nato feiert «neues Kapitel» nach Trump

Joe Biden
Brüssel (dpa) - Austrittsdrohungen, Alleingänge und verbale Angriffe auf Bündnispartner: Für die Nato […] (04)

Ewan McGregors Tochter Clara McGregor: Mit Hundebisswunden auf dem roten Teppich

Clara McGregor
(BANG) - Die Tochter von Ewan McGregor musste kurz vor einem Auftritt auf dem roten Teppich im Krankenhaus […] (00)
 
 
Suchbegriff

Diese Woche
15.06.2021(Heute)
14.06.2021(Gestern)
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News