Halle (dpa) - Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Halle, Max Privorozki, hat nach dem Anschlag auf die Synagoge fehlenden Polizeischutz beklagt. «Bei uns gibt es nie Polizeikontrollen», sagte er in Halle. Nicht einmal bei der Chanukka-Feier, dem Jüdischen Lichterfest, mit mehreren hundert ...

Kommentare

(5) Mehlwurmle · 10. Oktober um 23:11
Das mit dem fehlenden Polizeischutz wird sich ja jetzt wohl ändern. Ich gehe aber davon aus, dass die Polizei nach der Anfrage eine Gefährdungsanalyse gemacht hat, dabei kann durchaus auch damals rausgekommen sein, dass keine erhöhte Gefahr bestand.
(4) deBlocki · 10. Oktober um 15:32
@2 Er kann ja um Polizeischutz bitten, aber dem muss ja auch nicht nachgegangen werden. Ich gehe schon davon aus, dass jede Bitte um Schutz geprüft wird und dann bei ausreichender Grundlage auch gewährt wird.
(3) nierenspender · 10. Oktober um 11:55
Gibt's denn zu Weihnachten vor jeder Kirche Polizeischutz? Und selbst wenn es den gäbe, was soll der einzelne Dorfpolizist machen wenn so n schwer bewaffneter Vollpfosten daherkommt? Was ist mit Moscheen, was mit Bahnhöfen, Kirmes, Stadtfest etc. pp.? So furchtbar das mal wieder war, es wird leider Gottes wieder passieren und wir können nichts dagegen tun.
(2) Grizzlybaer · 10. Oktober um 11:34
Wenn es stimmt, dass er die Polizei um Anwesenheit gebeten hat und keine Polizei da war. Da stimmt doch was nicht?
(1) Flugsaurier · 10. Oktober um 11:33
In Wien gab es vor etwa 30 Jahren ein Synagogen-Attentat mit mehreren Toten und seither gibt es dort schwer bewaffneten Polizeischutz.
 
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