JPMorgan mit Ausblick auf 2022: Worauf die Experten im neuen Jahr setzen

• JPMorgan sieht gute Chancen für alternative Anlagen
• Hedgefonds und Immobilien im Fokus
• Kryptowährungen zu volatil

Das neue Jahr bringt für viele Investoren auch immer eine mögliche Optimierung ihres Investmentdepots mit sich. Expertenprognosen sind Vielen vor diesem Hintergrund hoch willkommen. Auch die Investmentbanker von JPMorgan haben ihre Einschätzung für die Finanzmärkte 2022 abgegeben.

Alternative Anlagen dürften 2022 überperformen

Investoren, die Geld zum Investieren einplanen, sollten erwägen, dieses in Hedgefonds und Immobilien zu parken, raten die Strategen der Wall Street Bank JPMorgan in einem Ausblick auf das Jahr 2022, aus dem Bloomberg zitiert. Die Experten rund um Nikolaos Panigirtzoglou gehen dabei davon aus, dass alternative Assets im neuen Jahr den Aktien- und Anleihenmarkt überperformen werden. Sie rechnen damit, dass Investoren mit den favorisierten Assetklassen eine Performance von elf Prozent erzielen werden, während sie Aktien- und Anleiheinvestments mit einem Plus von rund 5 Prozent nur halb so viel Gewinn zutrauen.

Während Marktbeobachter bei den Aktiengewinnen im Jahr 2022 eine Verlangsamung sehen, dürften Hedgefonds im neuen Jahr glänzen, heißt es bei JPMorgan weiter. Insbesondere den Hedgefonds, die Vermögenswerte basierend auf makroökonomischen Trends auswählen, trauen die Strategen ein starkes Jahr zu, da die Drosselung der Wertpapierkäufe durch die Fed die Marktvolatilität ankurbeln und die Anleihekurse belasten werde. Immobilien - und dabei Industrie- und Wohnimmobilien - werden unterdessen von der über dem Trend liegenden Konjunkturentwicklung profitieren.

Hürden beim Investieren

Für Anleger mit einem Anlagehorizont von weniger als einem Jahr sehen die Banker allerdings Schwierigkeiten in diesem Bereich, denn das Investieren sei mit größeren Hürden verbunden und zudem lasse sich das Geld nicht so flexibel wieder abziehen, wie bei anderen Assetklassen, räumen die JPMorgan-Strategen ein. "Im Gegensatz zu traditionellen Anlageklassen ist der Aufbau von Positionen und der Ausstieg daraus weniger einfach", betonen die Experten. Die Strategie sei vor diesem Hintergrund "eher für institutionelle Anleger geeignet, die neue Cashflows in Alternativen investieren möchten, als institutionelle Anleger, die über ihre strategischen/langfristigen Allokationen in Alternativanlagen nachdenken."

Digitalwährungen zu volatil

Auch Kryptowährungen trauen die Marktexperten im neuen Jahr eine starke Entwicklung zu und gehen davon aus, dass digitale Vermögenswerte 2022 um 15 Prozent - und damit voraussichtlich deutlicher als Immobilien (12,5 Prozent) - steigen werden. - Bitcoin handeln mit Plus 500 - so geht’s. 72% der Privatanlegerkonten verlieren Geld, wenn sie mit diesem Anbieter CFDs handeln. Sie sollten sorgfältig prüfen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. - Die starken Schwankungen am Kryptowährungsmarkt würden aber die Attraktivität von Cyberdevisen schmälern, zitiert Bloomberg die Experten weiter. Bei Bitcoin rechnen sie für das neue Jahr - wenn sich die relative Volatilität halbiere - mit einem Kursziel von 73.000 US-Dollar. Dies sei "vernünftig", so JPMorgan mit Blick auf am Markt kursierende Kursziele von 100.000 US-Dollar und mehr. "Digitale Assets befinden sich in einem mehrjährigen strukturellen Aufstieg, aber der aktuelle Einstiegspunkt sieht unattraktiv aus", heißt es mit Blick auf das aktuelle Kursniveau und die anhaltend starken Schwankungen.

Konjunktur/Wirtschaft
[finanzen.net] · 09.12.2021 · 23:19 Uhr
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