Jemenitische Huthi-Miliz greift erneut Containerschiff im Nahen Osten an
Die jemenitische Huthi-Miliz hat erneut zugeschlagen und ein Containerschiff im Nahen Osten angegriffen. Nach Angaben des US-Militärs feuerte die Miliz am Mittwoch drei Raketen auf einen unter US-Flagge fahrenden Frachter ab, der gerade den Golf von Aden durchquerte. Glücklicherweise sind bei dem Vorfall keine Verletzten oder Schäden an dem Schiff zu verzeichnen gewesen.
Die Huthi-Miliz kontrolliert Gebiete im Jemen und greift bereits seit Beginn des Gaza-Kriegs zwischen Israel und der islamistischen Hamas immer wieder Frachtschiffe mit vermeintlichen israelischen Verbindungen im Roten Meer an. Dies geschieht aus Solidarität mit der Hamas. Als Reaktion darauf haben die Vereinigten Staaten und Großbritannien militärische Operationen gegen die vom Iran unterstützte Miliz im Jemen durchgeführt. Diese sind Teil einer breiteren internationalen Koalition, die die Huthi-Miliz bekämpft.
Um die Schiffe im Roten Meer zu schützen und weitere Angriffe zu verhindern, hat die US-Marine aktiv eingegriffen. Ein Zerstörer hat die beiden von der Huthi-Miliz abgefeuerten Raketen abgefangen, während eine dritte Rakete ins Meer einschlug. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickeln wird und ob die Huthi-Miliz weitere Attacken auf Schiffe plant.
Die Angriffe der Huthi-Miliz und die damit einhergehenden Gegenoperationen betreffen nicht nur die beteiligten Länder, sondern haben auch Auswirkungen auf den Welthandel. Ein Großteil des globalen Warenverkehrs erfolgt über Seewege, insbesondere der Handel mit dem Nahen Osten. Die Angriffe auf Schiffe können daher erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen haben. (eulerpool-AFX)

