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Israel schlägt zweimonatige Feuerpause vor, um Geiseln freizubekommen

23. Januar 2024, 08:17 Uhr · Quelle: Eulerpool News

Die Offensive Israels im südlichen Gazastreifen geht weiter, während gleichzeitig diplomatische Bemühungen um eine Beendigung der Kämpfe im Gange sind. Die israelische Regierung unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Medienberichten zufolge einen Vorschlag für eine zweimonatige Feuerpause gemacht, um die von der Hamas festgehaltenen Geiseln freizubekommen. Es wird behauptet, dass arabische Länder während dieser Zeit an einem Friedensplan arbeiten, wonach Saudi-Arabien im Gegenzug für die Anerkennung Israels die Schaffung eines palästinensischen Staates vorschlägt.

- Die USA und Großbritannien haben gemeinsam mit weiteren Verbündeten erneut Stellungen der Huthi-Miliz im Jemen angegriffen. Bei dem koordinierten Militärschlag wurden am Montag acht Standorte der vom Iran unterstützten Islamisten attackiert. Die EU-Staaten haben ebenfalls beschlossen, sich militärisch an der Sicherung der internationalen Schifffahrt im Roten Meer zu beteiligen, die durch die Angriffe der Huthi gefährdet ist. Ein Militäreinsatz soll im kommenden Monat starten.

- Im südlichen Gazastreifen gab es heftige Kämpfe zwischen israelischen Soldaten und Hamas-Kämpfern. Die Stadt Chan Junis galt als Hochburg der Hamas und war Schauplatz der Zusammenstöße. Die Kämpfe fanden in der Nähe von Krankenhäusern und Flüchtlingslagern statt. Laut dem Hilfswerk Palästinensischer Roter Halbmond gab es dutzende Tote und Verletzte.

- Die israelische Armee durchführte einen größeren Vorstoß im Westen von Chan Junis, um die Hamas-Brigade kampfunfähig zu machen. Bisher wurden 50 Hamas-Kämpfer getötet, auf israelischer Seite gab es drei gefallene Soldaten. Der Krieg begann als Reaktion auf das schlimmste Massaker in der Geschichte Israels, das von Terroristen der Hamas und anderer extremistischer Gruppen verübt wurde.

- Israel hat Vermittlern aus Ägypten und Katar einen Vorschlag für eine zweimonatige Feuerpause übermittelt. Der Vorschlag sieht keinen endgültigen Kriegsende vor, sondern lediglich den Rückzug des Militärs aus den Bevölkerungszentren. Palästinensern würde es ermöglicht, in den Norden des Gazastreifens zurückzukehren. Es handelt sich um das bisher weitreichendste Angebot Israels.

- Arabische Länder arbeiten an einem Friedensplan, wonach Saudi-Arabien im Gegenzug für die Schaffung eines palästinensischen Staates die Anerkennung Israels anbietet. Bisher ist die Haltung Israels zu dem Plan jedoch abweisend. Israel lehnt weiterhin eine Zweistaatenlösung nach dem Gaza-Krieg ab.

- Die USA haben weitere Sanktionen gegen finanzielle Unterstützer der Hamas verhängt. Ziel der Strafmaßnahmen sind Personen und Einrichtungen, die im Gazastreifen Geldtransfers aus dem Iran an die Hamas arrangiert haben. Auch Transaktionen mit Kryptowährungen der iranischen Revolutionsgarde, der Eliteeinheit der iranischen Streitkräfte, werden untersucht.

- Hilfsorganisationen wollen sich zur humanitären Lage im Gazastreifen äußern. Der UN-Sicherheitsrat wird zu einer Sitzung zusammenkommen. Im Roten Meer halten die Spannungen nach dem Militärschlag der USA und Verbündeter gegen die Huthi-Miliz an. (eulerpool-AFX)

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[Eulerpool News] · 23.01.2024 · 08:17 Uhr
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