Israel attackiert im Gazastreifen: 156 Palästinenser getötet
Bei israelischen Angriffen innerhalb von 24 Stunden sind nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde 156 Palästinenser getötet worden. Zusätzlich wurden rund 250 weitere Menschen verletzt, wie ein Sprecher am Montag mitteilte. Somit erhöht sich die Gesamtzahl der Todesopfer seit Beginn des Krieges vor fast drei Monaten auf 21.978, während rund 57.700 weitere Personen verletzt wurden. Besonders alarmierend ist die Tatsache, dass keine Unterscheidung zwischen Zivilisten und Kämpfern gemacht wird.
Besonders erschreckend ist, dass ungefähr 70 Prozent der Getöteten Frauen und Minderjährige sind. Da die Zahlen derzeit nicht unabhängig überprüft werden können, ist eine genaue Bestätigung dieser Angaben schwierig. Israel behauptet jedoch, dass mehr als 8.000 Terroristen im Gaza-Krieg getötet wurden.
Neben den zahlreichen Opfern im Gazastreifen hat der Konflikt auch das Gesundheitssystem stark beeinträchtigt. Der Sprecher der Gesundheitsbehörde gab an, dass während des Krieges 326 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Gesundheitssystems getötet wurden. Zudem wurden über 100 Krankenwagen zerstört oder schwer beschädigt. Dies führt zu einer weiteren Verschlechterung der Gesundheitsversorgung in der Region.
Der Auslöser für den Krieg waren die schrecklichen Massaker, die am 7. Oktober von Hamas-Terroristen sowie anderen extremistischen palästinensischen Organisationen nahe der Grenze zum Gazastreifen in Israel verübt wurden. (eulerpool-AFX)

