Islamisten als Wachmänner bei Messe eingestellt

Anuga Messe
Polizisten stehen am 11.10.2009 vor einem Eingang der Kölner Messe, wo die Nahrungsmittelmesse "Anuga" abgehalten wird. Nach einer im Internet veröffentlichten Anschlagsdrohung hatte die Polizei die Messehallen durchsucht.
Köln/München (dpa) - Zwei mutmaßliche islamistische Extremisten haben sich über eine Zeitarbeitsfirma in einen Sicherheitsdienst der Kölner Messe eingeschlichen. Das bestätigte das nordrhein-westfälische Landeskriminalamt in Düsseldorf dem Nachrichtenmagazin «Focus».

Der neue Job der Extremisten, die seit den jüngsten Terror-Drohvideos als potenzielle «Gefährder» überwacht worden seien, sei den Behörden wie dem Bundesamt für Verfassungsschutz zunächst nicht aufgefallen. Erst nach Anschlagswarnungen gegen die Lebensmittel-Messe Anuga entdeckten Staatsschützer bei Observationen auf dem Messegelände am 9. Oktober die beiden Männer in Wachmann-Uniform.

Die Extremisten aus Bonn seien umgehend entlassen worden. Durchsuchungen der Messe mit Sprengstoffspürhunden verliefen laut «Focus» ergebnislos. In den folgenden Tagen hatten der türkische und der US-Botschafter die weltgrößte Ernährungsschau besucht.

Extremismus / Terrorismus
25.10.2009 · 13:44 Uhr
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