Halle (dpa) - Nach ihrer Mitgliedschaft in der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien ist eine 22-jährige Frau zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Sie verlasse damit etwa ein halbes Jahr nach Prozessbeginn das Justizzentrum in Halle auf «freiem Fuß», sagte ...

Kommentare

(13) satta · 18. Mai um 17:53
@12 Also nachdem ich nochmal das StGB zu Rate gezogen habe, dürfte §7 Abs. 2 Nr. 1 hier eventuell Anwendung gefunden haben. Dieser § gilt ja erstmal allgemein für Taten, die nach dem dt. Strafrecht verfolgt werden können.
(12) AS1 · 18. Mai um 15:15
@11 Dann steht das aber normalerweise auch im Gesetz drin. Das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz bezieht sich aber explizit nur auf den Geltungsbereich des Grundgesetzes. Im Gegensatz zum Beispiel zum VStGB, das explizit auf die Fälle zugeschnitten ist, die Du genannt hast.
(11) satta · 18. Mai um 15:11
@10 Ich bin kein Jurist, aber man kann in Dtl. in bestimmten Fällen für Dinge bestraft werden, die man im Ausland straffrei getan hat. Dafür muss man noch nicht mal Deutscher sein.
(10) AS1 · 18. Mai um 15:04
Nur eine Verständnisfrage: die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verstehe ich. Aber wie kann man gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz verstossen, wenn man sich gar nicht in dessen Geltungsbereich befindet?
(9) tastenkoenig · 18. Mai um 15:02
@8: Deshalb auch 2 Jahre, nach Jugendstrafrecht. Das ist nicht wenig. Jedenfalls erheblich mehr, als man als Jugendlicher für Schwarzfahren oder Parfumklau kriegt. Könnte man ihr nachweisen, dass sie die Waffen auch benutzt hat, läge der Fall wesentlich anders. Kann man aber offenbar nicht.
(8) oells · 18. Mai um 14:56
@6 @7 "Das Gericht sah laut Urteilsbegründung die Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung sowie einen Verstoß gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz als erwiesen an." Also das ist schon ein bisschen mehr als mal "schwarz" Zugfahren oder im Supermarkt ein Parfum ohne Deo mitgehen lassen (was ich aber mit 15 auch nicht gemacht habe).
(7) RasertheBest · 18. Mai um 14:51
Umstände unbekannt, also Kommentare unverständlich - aber denkt einfach mal daran, was ihr mit 15 gemacht habt und ob ihr selbst beim erkennen eines Fehlers, da von alleine wieder raus gekommen wärt.
(6) Urxl · 18. Mai um 14:50
@1: Ich finde es großartig, wie du ein Urteil selbst beurteilen kannst, ohne jede Form von Einzelheiten zu kennen. Ich kann das nicht, aber wer bin ich schon.
(5) satta · 18. Mai um 14:46
Nachsicht haben solche Menschenfeinde nicht verdient. Aber ich hoffe trotzdem sehr, dass diese Frau wieder zu einem wertvollen Mitglied der Gesellschaft werden kann.
(4) nadine2113 · 18. Mai um 13:32
@2: Geht mir genauso.
(3) anddie · 18. Mai um 13:22
Also eine kleine Korrektur beim Strafmaß. Es sind korrekterweise 2 Jahre Freiheitsstrafe, aber die wurden 3 Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Inwiefern das Strafmaß für eine Jugendstrafe angemessen ist, kann ich nicht beurteilen. Nachdem die Öffentlichkeit immer von den Verhandlungen ausgeschlossen war, gibt es ja meist nur diese Kurzzusammenfassungen in Form der Pressemitteilungen.
(2) Spirit30 · 18. Mai um 13:01
Wie zu erwarten. Ich verstehe unser Rechtssystem nicht mehr.
(1) bigbengel · 18. Mai um 12:55
Unfassbare Kuscheljustiz.
 
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