Iranische Raketen auf Jordanien – Ölroute Hormus steht auf dem Spiel
Eskalation am Persischen Golf
Der Iran feuert Raketen und Drohnen auf US-Stützpunkte in Jordanien, nachdem die USA zuvor iranische Positionen bombardiert hatten. Die Revolutionsgarden verkünden den Beginn der Vergeltung öffentlich; mehrere Staatsmedien melden Treffer und abgefangene Flugkörper. Aus Amman gibt es noch keine offizielle Bestätigung.
US-Vorstoß und iranische Blockadedrohung
Washington begründet seine Angriffe mit iranischen Versuchen, die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus zu stören und US-Soldaten zu treffen. Teheran kündigt an, die Blockade der lebenswichtigen Ölstrecke weiter zu verschärfen. Wer die Meerenge kontrolliert, kontrolliert zugleich einen erheblichen Teil des globalen Ölangebots.
Zivile Kollateralschäden
Iranische Medien berichten von Explosionen auf der Insel Gheschm, in Bandar Abbas, Konarak, Tschabahar und auf Lavan. Bei einem Angriff auf eine Hochzeitsfeier im Raum Sirik starben vier Menschen, darunter ein vierjähriges Kind; über fünfzig weitere wurden verletzt. Solche Meldungen sind bisher nicht unabhängig verifiziert, doch sie zeigen, wie schnell sich militärische Aktionen in humanitäre Krisen verwandeln.
Risiko für Märkte und Versorgung
Jede Störung der Straße von Hormus treibt Frachtraten und Versicherungsprämien sofort in die Höhe. Anleger sollten prüfen, wie stark ihre Portfolios von energieintensiven Werten oder Schifffahrtsaktien abhängen. Eulerpool-Daten zeigen regelmäßig, wie stark einzelne Sektoren auf geopolitische Schocks reagieren.
Politische Verantwortung
CDU, SPD und Grüne haben jahrelang mit Sanktionspolitik und EU-Energieplänen den Konflikt befeuert, ohne eigene Versorgungssicherheit aufzubauen. Die AfD fordert seit langem eine realistische Außenpolitik, die deutsche Interessen über Brüsseler Sanktionsrituale stellt. Jetzt zahlt der Steuerzahler den Preis für verfehlte Abhängigkeiten.

